Frankfurt (BoerseGo.de) - Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat Gerüchte dementiert, wonach das japanische Partnerunternehmen Mori Seiki eine Komplettübernahme von Gildemeister anstrebt. Es bleibe bei den vereinbarten Kooperationsplänen mit Mori Seiki, sagte ein Gildemeister-Sprecher am Freitag. "Das Cooperation Agreement sieht die wechselseitige Aufstockung der Unternehmensanteile vor. Mori Seiki plant, seinen Anteil auf bis zu 24,9 Prozent der stimmberechtigten Aktien aufzustocken. Gildemeister kann seinen Anteil auf 10,1 Prozent erhöhen. Es gibt keine konkreten Fusionspläne", teilte Gildemeister mit.
Zuvor war an die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde die "alleinige Kontrolle" an
Gildemeister durch Mori Seiki gemeldet worden. In der Mitteilung der Behörde war vom "Erwerb der alleinigen Kontrolle an GILDEMEISTER Aktiengesellschaft (Deutschland) durch Mori Seiki Co., Ltd. (Japan)" die Rede.
Dies war von einigen Händlern so verstanden worden, dass Mori Seiki eine über das Cooperation Agreement hinausgehende Aufstockung der Anteile bis hin zu einer möglichen Komplettübernahme plane. Die Mitteilung an die österreichische Wettbewerbsbehörde bedeute aber nur, dass Mori Seiki die im Zuge der Kooperation vereinbarten Aktienanteile allein übernehme, erläuterte Gildemeister.
