Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister
hat seine Beteiligung an dem japanischen Partner Mori
Seiki aufgestockt. Gildemeister habe rund 4,6 Millionen Aktien des
japanischen Werkzeugbauers erworben, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Montag mit. Damit erhöhe sich der
Gildemeister-Anteil an Mori Seiki von 5,5 auf nun 9,6 Prozent.
Finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben. Beide Unternehmen
hatten im Frühjahr angekündigt, ihre Zusammenarbeit auszubauen und
sich enger zu verflechten. Unter anderem führte Gildemeister dazu im
August eine Kapitalerhöhung durch, an der sich die Japaner beteiligt
haben und damit ihren Anteil an den Deutschen ausbauten./mne/stb
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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