Von Kathleen Madigan
Der Index der Frühindikatoren für die Entwicklung der US-Wirtschaft deutet auf eine stärkere Erholung hin. Wie das Forschungsinstitut Conference Board mitteilte, stieg der Indikator im April um 0,6 Prozent. Damit war die Erhöhung doppelt so kräftig wie erwartet. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Im März war nach revidierten Angaben ein Rückgang des Frühindikatorenindex um 0,2 Prozent (vorläufig: minus 0,1 Prozent) verzeichnet worden.
Für den Index der gleichlaufenden Indikatoren wiesen die Wirtschaftsforscher einen Anstieg um 0,1 Prozent (Vormonat: plus 0,2 Prozent). Der Index der nachlaufenden Indikatoren stieg gleichfalls um 0,1 Prozent (plus 0,2 Prozent).
"Das größte Risiko besteht nun in den negativen Effekten der Haushaltskürzungen", sagte Conference-Board-Ökonom Kenneth Goldstein. "Der größte positive Faktor ist das Potenzial für eine stärkere Erholung am Häusermarkt und am Arbeitsmarkt." Die größte Unbekannte sei die weitere Entwicklung der Stimmung, sowohl bei den Verbrauchern als auch bei den Unternehmen.
Das Institut teilte ferner mit, dass der größte positive Einfluss von den Baugenehmigungen und dem Zinsspread gekommen ist. Der größte negative Effekt kam von den Verbrauchererwartungen. Insgesamt bildet der Frühindikatorindex die Entwicklung von zehn einzelnen Komponenten ab.
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May 17, 2013 10:33 ET (14:33 GMT)
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