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FRANKFURT (dpa-AFX) - Wenige Tage vor der Hauptversammlung der
Deutschen Bank
Bis die Geister der Vergangenheit verjagt seien, würden Jahre ins Land ziehen, so Achleitner. "Das Problem reicht ja über das rein Juristische hinaus: Es wird geraume Zeit dauern, bis die Bankindustrie wieder das Standing und das Vertrauen aufgebaut hat, das es vorher hatte."
In der Aufklärung des Libor-Skandals - dabei geht es um die Manipulation des von Großbanken festgelegten Zinssatzes, der als Maßstab für Geldgeschäfte in Billionenhöhe dient - sagte er Untersuchungen "mit aller Härte" zu: Es sei "völlig inakzeptabel, wenn es Versuche gegeben hat, den Zinssatz zu beeinflussen. Das muss mit aller Härte untersucht und gegebenenfalls bestraft werden". Bisher habe er jedoch nirgendwo gelesen, dass es gelungen sei, den Libor zu manipulieren. "Es wurde versucht, allein das ist inakzeptabel."
Knapp ein Jahr nach ihrem Amtsantritt stellt sich die
Doppelspitze Jain/Jürgen Fitschen der Bank auf der Hauptversammlung
an diesem Donnerstag (23.5.) den Aktionären. Das Treffen in
Frankfurt ist zwar nicht der erste Auftritt des neuen Führungsteams
vor den Anteilseignern: Im April sah sich der Dax
Doch das jetzt anberaumte Aktionärstreffen ist das erste, bei dem es ausschließlich um die bisherige Bilanz von Jain/Fitschen geht. Gegenwind ist gewiss: Es liegen schon etliche Gegenanträge von Kritikern vor./rad/DP/zb
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AXC0085 2013-05-20/16:13
