Anstieg der Investitionsausgaben von nahezu 20 gegenüber dem 3. Quartal 2012, angetrieben durch steigenden Optimismus westeuropäischer KMUs
2,4 Millionen neue Arbeitsplätze sind für nächstes Jahr geplant; Personalbestand somit auf gleichem Niveau wie im 3. Quartal 2012
Das neueste Investitionsbarometer von GE Capital für europäische KMUs zeigt eine steigende Tendenz in Bezug auf die Investitionsausgaben europäischer KMUs trotz des unsicheren Wirtschaftsumfelds in Europa. Im Rahmen der Umfrage ergab sich ferner ein Ungleichgewicht hinsichtlich des Vertrauens unter KMUs bei deutschen und britischen KMUs ist der Optimismus in Bezug auf das Wachstum ihres Sektors am größten, während KMUs in Frankreich, Italien und Ungarn verhaltener agieren.
Den Ergebnissen der unter 2.250 führenden KMUs in sieben europäischen Märkten im 1. Quartal 2013 durchgeführten Umfrage zufolge werden die Investitionsausgaben von Deutschland (164 Mrd. Euro, ein Plus von 59 gegenüber dem 3. Quartal 2012), Italien (79 Mrd. Euro, plus 13 %) und Großbritannien (59 Mrd. Euro, plus 13 %) vorangetrieben. Die französischen KMUs tragen ebenfalls zu einem kleinen Anstieg bei (63 Mrd. Euro, plus 5 %). Im Gegensatz dazu wird bei den tschechischen, ungarischen und polnischen Märkten ein Rückgang der Investitionsausgaben von 23 im Quartalsvergleich auf insgesamt 48 Mrd. Euro zu verzeichnen sein.
Maurice Benisty, Chief Commercial Officer von GE Capital EMEA, kommentierte: "Obwohl die wirtschaftlichen Fundamentaldaten noch immer schwach sind, ist bei unserer Umfrage eine Tendenz bei KMUs insbesondere in Westeuropa erkennbar, Investitionen und Mitarbeiterzahlen zu erhöhen. Wir und zahlreiche Unternehmen in Europa konzentrieren uns 2013 darauf, Ergebnisse und überdurchschnittliche Leistungen zu erzielen und eine Plattform für künftiges Wachstum aufzubauen."
Nachfolgend weitere bedeutende Ergebnisse der Umfrage:
- Geplanter Anstieg der Mitarbeiterzahlen von über 2,4 Millionen in den nächsten 12 Monaten, insbesondere in Deutschland (986.000, ein Anstieg von 12 im Quartalsvergleich), Großbritannien (526.000, plus 16 %) und Italien (379.000, plus 43 %)
- Geschätzte Einkommenseinbußen aufgrund von altmodischen oder ineffizienten Anlagen gehen um 30 in den 4 genannten EU-Ländern1 und um 3 in den 3 genannten MOE-Ländern2 auf 52 Mrd. Euro bzw. 5,7 Mrd. zurück.
- Die Mehrheit (51 %) aller Befragten nannte als Hauptgrund für Investitionen die Modernisierung bestehender Anlagen, um Effizienz und Produktivität zu verbessern.
- Für 42 der Befragten in allen Märkten ist das unsichere Wirtschaftsumfeld die einzige Hürde in Bezug auf Investitionsausgaben
- Herkömmliche Geschäftsbanken gelten als bevorzugte Finanzierungsquelle für 42 % der KMUs in den 4 EU-Ländern, aber lediglich ein Viertel gab an, dass sie wahrscheinlich eine Sicherung von Bankkrediten planen.
Den Ergebnissen der Umfrage zufolge wird das durchschnittliche deutsche KMU im kommenden Jahr voraussichtlich Investitionen in Höhe von mehr als 138.000 Euro tätigen. In Italien wird sich der Betrag auf 70.000 Euro, in Großbritannien auf 58.000 Euro und in Frankreich auf 54.000 Euro belaufen. In den MOE-Märkten wird das durchschnittliche KMU in Polen vermutlich durchschnittlich 93.000 Euro für Investitionen ausgeben, in der Tschechischen Republik 75.000 Euro und in Ungarn nahezu 39.000 Euro.
Die Investitionsausgaben in allen Märkten werden sich voraussichtlich vorwiegend auf Herstellungsanlagen (190 Mrd. Euro, ein Anstieg von rund 20 gegenüber dem 3. Quartal 2012) und Nutzfahrzeuge mit 69 Mrd. Euro beziehen. Dieser Betrag hat sich im Vergleich zu den prognostizierten Zahlen des letzten Quartals nicht verändert.
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Hinweis an Redakteure:
Das "KMU-Investitionsbarometer" von GE Capital ist eine regelmäßige Umfrage im Hinblick auf einen laufenden Überblick über die Investitionsabsichten von 2.250 KMUs in den folgenden sieben europäischen Ländern: Tschechische Republik, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Polen und Großbritannien.
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1 Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien
2 Tschechische Republik, Ungarn und Polen
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