(In der um 13.20 Uhr gesendeten Meldung am 20. Mai "GE Capital führt Milliarden an Dividenden an Mutter GE ab" muss es im 5. Satz des 1. Absatzes korrekt heißen: In der Gesamtzahlung sind Sonderdividenden von 4,5 Milliarden Dollar enthalten und nicht: Zudem plant die Finanztochter, 4,5 Milliarden Dollar an Sonderdividenden an General Electric zu überreichen. Es folgt die korrigierte Fassung.)
GE Capital führt Milliarden an Dividenden an Mutter GE ab
Von Melodie Warner
Die Finanztochter GE Capital macht dem US-Mischkonzern General Electric Freude. Im laufenden Jahr will GE Capital 6,5 Milliarden Dollar an die Muttergesellschaft abführen. Der Verwaltungsrat hat dies am Montag durchgewunken. In der Gesamtzahlung sind Sonderdividenden von 4,5 Milliarden Dollar enthalten, die restlichen 2 Milliarden Dollar entsprechen 30 Prozent des geplanten Ergebnisses von GE Capital für 2013. GE-Chef Jeff Immelt sagte, dies sei Teil der Strategie, die Größe von GE Capital zu verringern.
Der Mischkonzern GE stellt Flugzeugturbinen und Kraftwerkskomponenten her und ist auch in der Medizintechnik vertreten. Der Konzern ist derzeit im Umbruch. CEO Immelt will sein Unternehmen risikoärmer aufstellen, in jüngster Zeit wurde sogar eine Abtrennung des Finanzdienstleisters GE Capital erwogen. Im März hatte Immelt zwar gesagt, dass es keine konkreten Pläne in diese Richtung gebe, ausschließen wollte er es aber auch nicht. Die konzerninterne Bank ist zwar immer noch eine wichtige Säule im Unternehmen, wurde aber nach und nach verkleinert. Zusätzlich zieht sich GE aus dem Unterhaltungsgeschäft zurück, der verbliebene Anteil am Medienkonzern NBC Universal wurde verkauft.
Im ersten Quartal verbuchte GE Capital ein Wachstum bei den Einnahmen von 1,7 auf 11,54 Milliarden Dollar und der Gewinn legte um 8,7 Prozent auf 1,93 Milliarden Dollar zu. Die Muttergesellschaft GE hat ihren Gewinn im Auftaktquartal um 16 Prozent gesteigert und damit die Markterwartungen leicht übertroffen. Zugute kam dem Konzern, der auf wichtigen Geschäftsfeldern mit der Siemens AG konkurriert, ein Buchgewinn aus dem Verkauf seiner restlichen Anteile am Medienunternehmen NBC Universal. Operativ lief das Geschäft weniger erfreulich: Insbesondere die Wirtschaftsschwäche in Europa war laut GE ärger als erwartet gewesen, das hatte den Gewinn belastet.
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May 21, 2013 01:19 ET (05:19 GMT)
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