Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer kommt mit seinem Hoffnungsträger zur Behandlung von Lungenhochdruck weiter voran. Das Medikament Riociguat habe in einer Langzeitstudie ein gutes Sicherheitsprofil gezeigt, teilte das Unternehmen mit. Die körperliche Belastbarkeit von Patienten sei zudem verbessert wurden, lautet das Zwischenergebnis der Studie, die bei einem Kongress in den USA vorgestellt wurde.
Die neuen Ergebnisse der Studie PATENT-2 stützten die Daten aus der Zulassungsstudie PATENT-1. "Wir sind zuversichtlich, dass diese Ergebnisse in der Gesamtschau die Rolle von Riociguat - sofern eine Zulassung erfolgt - als neue Option in der Behandlung der PAH entsprechend stärken werden", sagte Kemal Malik, Vorstandsmitglied bei Bayer HealthCare.
Die pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) ist eine seltene und lebensbedrohliche Krankheit, bei der der Druck in den Lungenarterien erhöht ist. Obwohl es inzwischen mehrere zugelassene Medikamente für die Behandlung gibt, bleibt die Prognose für die Patienten laut Bayer ungünstig. Riociguat sei der erste Vertreter einer neuartigen Medikamentenklasse und habe das Potenzial, eine Reihe von Einschränkungen derzeit zugelassener Medikamente bei Lungenhochdruck zu überwinden.
Das Medikament ist eines der Mittel, die das Wachstum des DAX-Konzerns in Zukunft ankurbeln sollen. Neben den bekannten Hoffnungsträgern Xarelto, Eylea und den beiden Krebsmedikamenten Stivarga und Alpharadin, die zusammen mehr als fünf Milliarden umsetzen sollen, setzt Bayer auch auf Riociguat.
Bayer hat für das Mittel die Zulassung in Europa, Japan und den USA gestellt. In den USA prüft die Gesundheitsbehörde das Mittel vorrangig - eine Entscheidung über die Zulassung wird schon innerhalb von acht Monaten statt innerhalb der üblichen zwölf Monate fallen, hieß es im April.
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May 21, 2013 02:15 ET (06:15 GMT)
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