Von Archibald Preuschat
Vodafone hat in seinem Schlussquartal per Ende März in Deutschland weniger Umsatz mit Mobilfunk gemacht. Der Rückgang bei den mobilen Serviceumsätzen, die die Verkäufe von Endgeräten ausklammern, ging um 2,8 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro zurück. Damit schnitt Vodafone zwar besser als die kleineren Wettbewerber Telefonica Deutschland und E-Plus ab, vermeldete aber einen stärkeren Umsatzrückgang als die Deutsche Telekom.
Im einzelnen fiel der Umsatz mit mobilen Diensten im März-Quartal bei E-Plus um 6,9 und bei Telefonica Deutschland um 3,3 Prozent. Bei der Deutschen Telekom ging er um 1,9 Prozent zurück. Die Umsätze aller deutschen Mobilfunkunternehmen drückte die Kürzung der mobilen Terminierungsentgelte. Es handelt sich dabei um den von der Bundesnetzagentur festgelegten Preis, den sich Mobilifunkunternehmen gegenseitig verrechnen können, wenn ein Gespräch im Netz eines anderen Anbieters endet.
Erhöhen konnte Vodafone indes den durchschnittlichen Umsatz pro Kunden. Er lag zum Ende des Geschäftsjahres bei 16,50 Euro. Die neunprozentige Steigerung resultiert aber auch aus einer Ausbuchung von Prepaid-Kunden, die selten bis gar nicht die Vodafone-Dienste genutzt haben. In der Konsequenz sank die Zahl der Mobilfunkkunden von Vodafone in Deutschland im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 32,41 Millionen.
In einer Mitteilung spricht Vodafone Deutschland CEO dann auch von einem "immer härteren Wettbewerb."
Vodafone hatte bereits ein Restrukturierungsprogramm in Deutschland angekündigt, das Stellenstreichungen und Kosteneinsparungen vorsieht. Einen Ausblick auf das im April begonnene Geschäftsjahr 2013/14 gab Vodafone Deutschland nicht.
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May 21, 2013 03:59 ET (07:59 GMT)
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