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MÄRKTE AKTUELL (13.00 Uhr)
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 3.019,25 -0,06% S&P-500-Future 1.663,30 -0,08% Euro-Stoxx-50 2.809,63 -0,53% Stoxx-50 2.817,07 -0,48% DAX 8.437,51 -0,22% FTSE 6.764,34 +0,13% CAC 4.008,82 -0,35% Nikkei-225 15.381,02 +0,13% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 144,78 -7
AUSBLICK AKTIEN USA
Mit einem zurückhaltenden Handel und geringen Bewegungen ist am Dienstag zum Start an Wall Street zu rechnen. Die Investoren warten auf weitere Impulse, die einen nächsten Aufwärtsschub bringen könnten, wie Matt Basi von CMC Markets vermutet. Aktuell sei die Stimmung "im Zweifel kaufen" und es sei gut denkbar, dass es im Lauf des Tages noch nach oben gehe. Allerdings sei auch mit einer gewissen Vorsicht zu rechnen, da die Anleger auf die Aussagen von Fed-Präsident Bernanke vor dem Kongress am Mittwoch warten. Zudem wird ebenfalls am Mittwoch das Protokoll der Notenbank vom 30. April/1. Mai veröffentlicht. Bei den Einzelwerten drücken schwache Umsätze im ersten Quartal vorbörslich die Aktie des Bekleidungseinzelhändlers Urban Outfitters, die sich um vier Prozent verbilligt. Dagegen geht es mit Home Depot um 2,6 Prozent nach oben. Die Baumarktkette hat flächenbereinigt ein Umsatzplus von 4,3 Prozent ausgewiesen. Außerdem wurde die Prognose für das Geschäftsjahr 2013 angehoben sowie ein Aktienrückkauf angekündigt.
AUSBLICK KONJUNKTUR +
Keine Termine auf der Agenda.
FINANZMÄRKTE EUROPA
Wie lange werden die Notenbanken weiter Liquidität zur Verfügung stellen? Diese Frage bewegt Händler und Märkte. Mögliche Antworten erhoffen sich die Börsianer am Mittwoch, wenn sich US-Notenbankpräsident Ben Bernanke äußert. Im Vorfeld ziehen sich die Anleger weitgehend an die Seitenlinie zurück. Mit der Erholung der Goldminenaktien in den USA sind auch in Europa die Rohstoffwerte in der ganzen Breite gesucht. Der Branchenindex steigt um zwei Prozent, angeführt von Rio Tinto, die um knapp vier Prozent anziehen. Auf der anderen Seite fällt der Index der Automobilaktien in Europa um zwei Prozent, Händler sprechen von Gewinnmitnahmen. "Der Autosektor ist kurzfristig etwas überhitzt", sagt ein Händler. Peugeot-Aktien beispielsweise seien in den vergangenen vier Wochen um 43 Prozent nach oben gesprungen. Am Mittag verlieren sie ein Prozent auf 7,49 Euro. Im DAX fallen VW um 1,6 Prozent, Daimler geben um 3,2 Prozent nach. Der Index der europäischen Banken verliert 1,6 Prozent. Die Analysten von J.P. Morgan haben die Aktien der Deutschen Bank auf "Neutral" abgestuft. Der Kurs fällt um 2,6 Prozent zurück. Im DAX geben auch Commerzbank nach dem Erholungsschub vom Pfingstmontag wieder deutlicher nach - aktuell um 5,5 Prozent.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt '+/- % Di., 8.45 Mo, 17.39 Uhr EUR/USD 1,2863 -0,18% 1,2886 1,2867 EUR/JPY 132,1650 -0,01% 132,1798 131,8702 EUR/CHF 1,2469 0,03% 1,2465 1,2451 USD/JPY 102,7470 0,18% 102,5660 102,4805 GBP/USD 1,5157 -0,59% 1,5247 1,5224
FINANZMÄRKTE OSTASIEN
Auch am Dienstag ist es mit dem Kurs von Sharp in Tokio deutlich nach oben gegangen, diesmal gestützt von Berichten, der kriselnde Konzern plane seine Fernseherfabrik in Malaysia und seine US-Solartochter zu verkaufen. Am Ende des Tages stand ein Plus von 8,7 Prozent zu Buche. Am Vortag war der Kurs um 17 Prozent nach oben geschossen nach einem Bericht, wonach Goldman Sachs angeblich 300 Milliarden Yen in Projekte zur Gewinnung von Energie aus regenerativen Quellen investieren will. Gefragt waren in Tokio vor allem Stahlwerte. Die Anteilsscheine von Kobe Steel sprangen um 18,9 Prozent nach oben, nachdem der Konzern angekündigt hatte seine Beteiligung an Nabtesco verkaufen zu wollen. In Schanghai waren Immobilienaktien die Tagesfavoriten mit Gewinnen von bis zu 8,3 Prozent. Hier sorgten Spekulationen über ein in den kommenden Wochen stattfindendes Treffen hochrangiger Politiker zur Städteentwicklung für Kursfantasie. Angeführt wurde die Liste der Börsen-Verlierervon Sydney und Hongkong. Während in Australien vor allem Gewinnwarnungen im Minensektor auf die Stimmung drückten, sorgten in Hongkong Verluste bei den Aktien der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) für ein Index-Minus von 0,5 Prozent. Nachdem Goldman Sachs seine letzten Anteile im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar an der größten chinesischen Bank verkauft hatte, verloren die Papiere 2 Prozent. Im Fahrwasser ging es auch für andere Bankenwerte bergab.
CREDIT
Nach dem Einbruch der Risikoprämien im europäischen Bondhandel am Vortag stabilisieren sich die Preise für Kreditausfallversicherungen am Dienstag auf niedrigem Niveau. An den Finanzmärkten nehmen Investoren vor den Aussagen von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke vor dem Wirtschaftsausschuss von Senat und Repräsentantenhaus am Mittwochnachmittag und vor der Veröffentlichung des Protokoll der Federal Reserve am Mittwochabend eine abwartende Haltung ein.
Die iTraxx Indizes als Gradmesser für die Risikoscheu institutioneller Anleger sind leicht gestiegen. Die Bewegung geht einher mit leichten Kursverlusten an den Aktienmärkten. Am Vortag waren die iTraxx Indizes auf mehrjährige Tiefstände eingebrochen. Auch in Asien hat sich der iTraxx Asia ex Japan Index um 0,6 auf 102,42 Basispunkte leicht ausgeweitet. Die ultralockere Geldpolitik der japanischen Notenbank lässt indes den iTraxx Japan Index um weitere 0,8 Basispunkte auf 78 nachgeben.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR
Bayer kommt mit Hoffnungsträger gegen Lungenhochdruck voran
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer kommt mit seinem Hoffnungsträger zur Behandlung von Lungenhochdruck weiter voran. Das Medikament Riociguat habe in einer Langzeitstudie ein gutes Sicherheitsprofil gezeigt, teilte das Unternehmen mit.
Dialog Semiconductor stellt stromsparenden Bluetooth-Chip vor
Die Dialog Semiconductor plc kommt mit einem neuen Bluetooth-Chip auf den Markt, der deutlich stromsparender arbeiten soll. Das Unternehmen spricht von dem derzeit energieeffizientesten und kleinsten Smart System-on-Chip für Bluetooth, mit dem sich die Batterielaufzeit mehr als verdoppeln könne.
United Internet startet mit Umsatz- und Gewinnwachstum ins Jahr+
United Internet ist mit einem Umsatz und Gewinnwachstum ins Jahr gestartet und sieht sich bei seinen Jahreszielen auf Kurs. Dank eines hohen Kundenwachstums kletterte der Umsatz um 9,2 Prozent auf 629,7 Millionen Euro und das EBITDA verbesserte sich sogar um 29,5 Prozent auf 91,3 Millionen Euro.
zooplus AG rutscht durch Expansionsausgaben in die roten Zahlen
Der Internethändler für Heimtierbedarf zooplus hat seinen Expansionskurs im ersten Quartal fortgesetzt. Während die Einahmen wuchsen, rutschte der im SDAX notierte Konzern unter dem Strich aber in die roten Zahlen. Einmalige Aufwendungen im Rahmen der Markterschließung in der Türkei drückten auf die Bilanz. Die Jahresprognose bekräftigte zooplus aber.
Schaeffler Gruppe leidet unter Umsatzdelle in Industriesparte
Die Schaeffler Gruppe hat im ersten Quartal wegen eines deutlichen Umsatzrückgangs in ihrer Industriesparte weniger verdient als im Vorjahr. Die Ziele für das Gesamtjahr hält Schaeffler aufrecht und geht davon aus, dass die Konjunktur im Jahresverlauf wieder moderat an Fahrt aufnehmen dürfte. Zu der vor einigen Tagen gekündigten Investorenvereinbarung bei Continental machte Schaeffler unterdessen keine weiteren Aussagen.
Cosco Pacific verkauft weiter Tafelsilber
Der Schifffahrtkonzern China Cosco Holdings setzt seine Bemühungen zur Rückkehr in die Profitabilität in diesem Jahr fort und verkauft weiter Tafelsilber. Seine Hafensparte, Cosco Pacific Ltd, will nun Vermögenswerte von 1,22 Milliarden Dollar veräußern. Cosco Pacific ist eine 43-prozentige Tochter von China Cosco. China Cosco wiederum ist eine Tochter der staatlich kontrollierten China Ocean Shipping - und an diese wird Cosco Pacific nun ihren gesamten Anteil von 21,8 Prozent am Containerbauer China International Marine Containers abgeben. Die Hafensparte erwartet durch die Veräußerung einen Vorsteuergewinn von 470,2 Millionen US-Dollar.
Für Vodafone wird Verizon Wireless wegen Europakrise immer wichtiger
Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat seinem Geschäftsjahr 2012/13 unter dem schwachen Geschäft im Südeuropa gelitten. Umsatz und operativer Gewinn gingen zurück. Das war allerdings erwartet worden -Marktteilnehmer sprachen bei den Ergebnissen von einer "Punktlandung." Angesichts der andauernden Krise in Europa wird die US-Tochter Verizon Wireless immer stärker zum Wachstumstreiber.
Vodafone verdient in Deutschland in ihrem Schlussquartal mobil weniger
Vodafone hat in seinem Schlussquartal per Ende März in Deutschland weniger Umsatz mit Mobilfunk gemacht. Der Rückgang bei den mobilen Serviceumsätzen, die die Verkäufe von Endgeräten ausklammern, ging um 2,8 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro zurück. Damit schnitt Vodafone zwar besser als die kleineren Wettbewerber Telefonica Deutschland und E-Plus ab, vermeldete aber einen stärkeren Umsatzrückgang als die Deutsche Telekom.
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May 21, 2013 07:03 ET (11:03 GMT)
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