Von Laurence Norman
BRÜSSEL--In den Verhandlungen über ein Steuerabkommen mit den USA hat sich Luxemburg für einen indirekten Datenaustausch entschieden. Demnach werden die Luxemburger Banken nicht direkt Daten über amerikanische Kontobesitzer an die US-Steuerbehörde IRS melden, sondern der Luxemburger Fiskus wird die Informationen über Vermögen zunächst zusammenfassen und dann an den IRS weiterleiten. Das teilte die Regierung mit. Beginnen soll der Austausch der Daten am 1. Januar 2015.
Luxemburg hat sich lange dagegen gewehrt, das Bankgeheimnis aufzugeben. Der internationale Druck führte jedoch dazu, dass die Regierung um Ministerpräsident Jean-Claude Juncker ihre Haltung aufgeben musste. In Luxemburg trägt die Finanzindustrie erheblich zur Wirtschaftsleistung bei. Die Bilanzsumme der Geldhäuser entspricht dem Vielfachen der Wirtschaftsleistung.
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May 21, 2013 08:12 ET (12:12 GMT)
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