Zürich (awp) - Der Pharma-Konzern Novartis hat neue Studiendaten vorgelegt, welche die Wirksamkeit der Medikamente des Konzerns zur Behandlung chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) belegen. Dazu wurden Ergebnisse aus vier Studien in 34 Kurzzusammenfassungen an der Internationalen Konferenz der American Thoracic Society präsentiert, die noch bis zum 22. Mai in Philadelphia stattfindet.
Die BLAZE-Studie habe für QVA149 in einer einmal täglichen Dosierung im Vergleich mit Placebo und dem Standardmedikament Tiotropium eine Abnahme der Kurzatmigkeit und Verbesserung der Lungenfunktion gezeigt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.
Ebenfalls für QVA140 hat die SPARK-Studie ergeben, dass sich der Auswurf signifikant reduziert habe im Vergleich mit der Verabreichung von Glycopyrronium und Tiotropium. Weiter haben Daten aus den Studien GLOW 1 und 2 gezeigt, dass sich mit der einmal täglichen Anwendung von Sebri Breezhaler die Lungenfunktion in den nachfolgenden vier Stunden signifikant verbessern lasse, verglichen mit Tiotropium. Die vier Studien sind Teil des klinischen Programms IGNITE.
Die wichtigen Studienergebnisse für sowohl QVA149 als auch Sebri Breezhaler würden die Bedeutung des COPD-Portfolios weiter unterstreichen, so Tim Wright, Entwicklungsleiter Pharma, in der Mitteilung.
An COPD (Raucherhusten) sind laut Mitteilung weltweit geschätzte 210 Mio Menschen erkrankt. Die Krankheit dürfte Prognosen zufolge bis ins Jahr 2020 für jeden dritten Todesfall durch Krankheit verantwortlich sein.
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