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Eurokrise bremst BMW leicht aus | ||||||||||||||||||||||
| Die Aktie des Münchner Automobilkonzerns gab zuletzt mächtig Gas; rund 10 Prozent stieg der BMW-Kurs in den vergangenen vier Wochen. Gut möglich, dass die Aktie nun jedoch zumindest einen Zwischenstopp einlegt. Denn die Zahlen für das erste Quartal signalisieren, dass die Euro-Staatsschuldenkrise und die damit einhergehende Pkw-Absatzflaute auch an BMW nicht spurlos vorüber ziehen. Aber nicht nur die Auto-Dauerkrise in Europa belastete das Ergebnis, sondern auch der harte Wettbewerb und die hohen Kosten für neue Technologien. So schrumpfte der Vorsteuergewinn im ersten Jahresabschnitt im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro, während der Nettogewinn um 3 Prozent auf gut 1,3 Milliarden Euro nachgab. Auch der Umsatz fiel in der Kernsparte Automobile geringer aus - und zwar um 1,6 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro. Dass die Erlöse und Gewinne bis zum Jahresende kräftig anziehen werden, ist zwar nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich. "Wir gehen davon aus, dass wir auch in den kommenden Monaten gerade in vielen europäischen Märkten keinen Rückenwind haben werden und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin herausfordernd bleiben", so Vorstandschef Norbert Reithofer.
Besser als die Konkurrenz Mut macht hingegen, dass die Geschäfte in den USA und in China weiterhin rund laufen und BMW nicht nur deutlich besser dasteht als die Volumenhersteller, sondern auch gegenüber den Konkurrenten Audi und Mercedes die Nase vorn hat - zumindest was die Autoverkäufe angeht, die in den ersten vier Monaten um 5,7 Prozent auf gut 603.000 Wagen anstiegen. Auch für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen steigenden Absatz. Helfen sollen dabei in erster Linie elf neue Modelle, wobei vor allem auf dem kleinen Elektroauto i3 große Hoffnungen ruhen.
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