Der Euro
Als Grund für den derzeit starken Dollar nannte Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank Spekulationen auf ein Auslaufen der Anleihekäufe in den USA durch die amerikanische Notenbank. Im Tagesverlauf gab es keine wichtigen Konjunkturdaten, an denen sich die Anleger orientieren konnten. Nur die Bundesbank zeigte sich zuversichtlich für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Nach dem schwachen Wachstum zu Beginn des Jahres dürfte die Konjunktur im zweiten Quartal stärker in Schwung kommen, heißt es in ihrem Monatsbericht.
Am Vormittag hatte Spanien erneut problemlos frische Milliarden an den Finanzmärkten eingesammelt. Das krisengeschwächte Euroland musste zwar bei einer Aufstockung zweier kurzlaufender Schuldtitel etwas höhere Zinsen zahlen. Die Entwicklung erfolgte jedoch ausgehend von einem im längeren Vergleich geringen Renditeniveau. Zudem gelang es dem Land, etwas mehr Geld anzulocken als geplant.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse
für einen Euro auf 0,84910 (0,84560) britische Pfund
ISIN EU0009652759
AXC0190 2013-05-21/16:47
