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MÄRKTE AKTUELL (13.00 Uhr)
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 3.026,50 +0,17% S&P-500-Future 1.667,70 +0,13% Euro-Stoxx-50 2.811,27 -0,37% Stoxx-50 2.815,81 -0,62% DAX 8.453,74 -0,22% FTSE 6.794,52 -0,14% CAC 4.017,72 -0,46% Nikkei-225 15.627,26 +1,60% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 144,82 +18
AUSBLICK AKTIEN USA
Leicht im Plus tendieren die US-Aktien-Futures am Mittwoch. Die Anleger dürften sich zu Handelsbeginn aber zurückhalten, da sie auf Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke ab 16.00 Uhr deutscher Zeit warten. Sofern es hier nicht zu größeren Überraschungen kommt, dürfte es mit der Wall Street weiter aufwärts gehen, vermutet Fawad Razaqzada, Stratege at GFT Markets.
Die Ankündigung, den Aktienrückkauf im Volumen von 5 Milliarden Dollar zu beschleunigen, bringt der Aktie des US-Pharmariesen Merck ein vorbörsliches Plus von 0,9 Prozent. Ford plant 2013 die Erhöhung ihrer nordamerikanischen Produktionskapazität um 200.000 Einheiten. Im vergangenen Jahr hatte Ford in dieser Region 2,8 Millionen Fahrzeuge produziert und bewegte sich nahe der Kapazitätsgrenze. Die Aktie gewinnt vorbörslich 0,3 Prozent.
AUSBLICK UNTERNEHMEN
In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen + ggf in Europa noch anstehende Termine (bspw. Frankr., Italien)
22:05 US/Hewlett-Packard Co, Ergebnis 2Q, Palo Alto
AUSBLICK KONJUNKTUR +
- US
16:00 Verkauf bestehender Häuser April
PROGNOSE: +1,4% gg Vm
zuvor: -0,6% gg Vm
16:30 DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
20:00 Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC),
Protokoll der Sitzung vom 30. April/1. Mai
FINANZMÄRKTE EUROPA
An den Aktienmärkten hält die Ungewissheit über die Aussagen Bernankes und das Fed-Protokoll die Kurse im Zaum. Verkauft werden vor allem solche Aktien, die stark von der Konjunktur abhängen. Dazu zählen der Automobilsektor, der Rohstoffsektor, Technologiewerte und die Papiere von Baukonzernen. Die Musik spielt am Mittag am Devisenmarkt. Der Euro setzt zum US-Dollar die vorsichtige Erholung der vergangenen Tage fort. Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank vermutet hinter der Dollar-Stärke der vergangenen Wochen Spekulationen um ein baldiges Ende der Wertpapierkäufe durch die Fed. Zum Schweizer Franken hat der Euro auf den höchsten Stand seit zwei Jahren aufgewertet. Erstmals seit Mai 2011 kostet der Euro mehr als 1,26 Franken. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) schließt einen höheren Franken-Mindestkurs zum Euro und auch negative Leitzinsen nicht aus. Am deutschen Aktienmarkt nehmen Investoren bei den zuletzt gut gelaufenen Automobilaktien wie schon am Dienstag Kursgewinne mit. Papiere von BMW fallen um 1,4 Prozent und Daimler-Aktien um 1,3 Prozent. Auch die Aktien von Peugeot und Renault werden verkauft. Metro-Aktien profitieren mit einem Kursgewinn von 5,4 Prozent von einer Hochstufung auf "Übergewichten" von Morgan Stanley.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt '+/- % Mi.,7.57 Di, 17.42 Uhr EUR/USD 1,2929 0,14% 1,2912 1,2909 EUR/JPY 133,0888 0,45% 132,4878 132,2314 EUR/CHF 1,2614 0,59% 1,2540 1,2491 USD/JPY 102,9850 0,37% 102,6050 102,4360 GBP/USD 1,5087 -0,36% 1,5142 1,5167
FINANZMÄRKTE OSTASIEN
Die Rally an der Börse in Tokio geht weiter. Seit Jahresbeginn ist der Index damit um 50 Prozent gestiegen. Die Bank of Japan setzt ihren aggressiven Kurs in der Geldpolitik fort und weitet die Geldbasis mit einer Jahresrate von 60 bis 70 Billionen Yen aus, wie sie mitteilte. Zu den Tagesfavoriten gehörten konjunktursensible Aktien aus dem Bausektor, aber auch binnemarktempfindliche Aktien aus dem Einzelhandelssektor. Das Indexschwergewicht Fast Retailing schoss um 7,4 Prozent nach oben. Auch exportabhängige Aktien waren angesichts des weiter schwachen Yens gesucht. Steil bergauf ging es mit den Aktien von Sony. Nachdem bereits vor einigen Tagen der Hedgefonds-Manager Daniel Loeb Sony aufgefordert hatte, sein Geschäftsmodell umzukrempeln und einen Anteil von bis zu 20 Prozent der Unterhaltungssparte zu verkaufen, berichtete nun eine Zeitung in einer englischsprachigen Übersetzung, Sony stehe dem wohlwollend gegenüber. Tatsächlich beschäftigt sich Sony aber lediglich mit dem Gedanken. Offiziell wies Sony den Zeitungsbericht als fehlerhaft zurück. Die Aktie gewann gleichwohl 5,9 Prozent. Seit Anfang des Jahres ist der Aktienkurs von Sony um annähernd 150 Prozent gestiegen. An den anderen Börsen der Region hielten sich die Kursausschläge in Grenzen. Insgesamt warteten Akteure an den Finanzmärkten vor Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten US-Notenbanksitzung ab. Zudem herrscht Vorsicht vor der Rede von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke vor dem Wirtschaftsausschuss von Senat und Repräsentantenhaus.
CREDIT
Die Risikoprämien an den Kreditmärkten kommen am Mittwoch wieder deutlich zurück. Mit 89,50 Basispunkten (Bp) liegt der Europe Main am Jahrestief. "Nun kommt es auf Bernanke und das FOMC-Protokoll an", sagt ein Analyst. US-Notenbankpräsident Ben Bernanke äußert sich am Nachmittag vor dem Wirtschaftsausschuss des Kongresses zur Geldpolitik, am Abend wird das Protokoll der letzten Sitzung der Notenbank veröffentlicht.
Sollte die Geldpolitik in den USA weiter locker bleiben, dürfte sich der Rückgang der Risikoaufschläge fortsetzen: "Dann sind die 2010er Tiefs bei 67 Bp der nächste Meilenstein", so der Analyst. Impulse in den kommenden Tagen könnten auch von den Einkaufsmanagerindizes in Europa und vom ifo-Geschäftsklima-Index in Deutschland ausgehen.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR
HSH Nordbank kämpft weiter mit Altlasten - 1. Quartal mit Gewinn
Die Altlasten aus der Finanzkrise und die voraussichtlich noch bis 2015 andauernde Restrukturierung belasten auch weiterhin das Ergebnis der HSH Nordbank. Trotzdem stehen im ersten Quartal unter dem Strich schwarze Zahlen: Der Konzerngewinn beläuft sich nach vorläufigen Zahlen auf rund 73 Millionen Euro, wie Konzernchef Constantin von Oesterreich bei einer Veranstaltung am Dienstagabend verriet.
Ergebnis bei Senator Entertainment unter Vorjahr
Die Senator Entertainment AG hat im ersten Quartal nicht an ihren außerordentlichen Erfolg mit dem Film "Ziemlich beste Freunde" im Vorjahr anknüpfen können. Insgesamt seien die Quartalszahlen hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben, teilte das in Filmverleih und -produktion tätige Unternehmen mit, ohne konkretere Angaben zu machen.
Lloyds schafft strengere Kapitalanforderungen aus eigener Kraft
Der britischen Bank Lloyds macht die neue Kapitallücke keine Sorgen. Die teilverstaatlichte Lloyds Banking Group geht davon aus, dass sie die zusätzlichen Kapitalanforderungen erfüllen kann, ohne neue Aktien auszugeben oder Anleihen in Aktien umzuwandeln. Am Aktienmarkt kommen die Aussagen gut an, die Aktie der Londoner Großbank verteuert sich um 2,3 Prozent.
Philippinen stehen vor größtem Börsengang des Jahres - Kreise
Auf den Philippinen steht offenbar der bisher größte Börsengang des Jahres ins Haus. Die Robinsons Retail Group strebt an die Börse. Sie hat laut informierten Personen bereits die Deutsche Bank, J.P. Morgan Chase und UBS beauftragt, ein IPO mit einem Volumen von bis zu 800 Millionen US-Dollar vorzubereiten. Robinsons betreibt mehrere Einzelhandelsketten, darunter Toys "R" Us und Topshop auf den Philippinen.
Samsung steigt bei Handyhersteller Pantech ein
Samsung investiert in die Stärkung des Mobilfunkgeschäftes: Der südkoreanische Elektronikriese steigt mit einem Anteil von zehn Prozent beim heimischen Handyhersteller Pantech ein. Den Kaufpreis von grade 48 Millionen US-Dollar kann Samsung zwar fast aus der Portokasse zahlen - die Investitionen ist winzig im Vergleich zu anderen Deals, die der Konzern in diesem Jahr bereits geschlossen hat.
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DJG/raz
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May 22, 2013 07:05 ET (11:05 GMT)
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