Hamburg (ots) - ZDF-Moderator Claus Kleber sieht die Zukunft der Tagesschau skeptisch. "Ich glaube, dass sich dieses Konzept gerade überlebt. Weil das, was diese Art von Nachrichten bietet, am ehesten ersetzt wird durch den schnellen Blick ins Internet", sagt der Chef des heute-journals im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT.
"Wir müssen die Zeichen der Zeit erkennen. Studenten etwa sind, während sie ihre Essays schreiben, auf Facebook aktiv und lesen Spiegel Online. (...) Die brauchen abends die Tagesschau wirklich nicht", so Kleber.
Auch die Frage nach der Aktualität von Nachrichtensendungen entwickle sich neu, so Kleber: "Wir reißen uns ja die Beine aus, um selbst während der laufenden Sendung noch die aktuellsten Bilder reinzukriegen. Aber die jungen Leute schauen sich die Sendung erst spätabends oder am nächsten Morgen in der Mediathek an und finden sie aktuell genug. Da raufe ich mir die Haare."
Originaltext: DIE ZEIT Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9377 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_9377.rss2
Pressekontakt: Das komplette ZEIT-Interview dieser Meldung senden wir Ihnen für Zitierungen gern zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Diese Presse-Vorabmeldung finden Sie auch unter www.zeit.de/vorabmeldungen.
"Wir müssen die Zeichen der Zeit erkennen. Studenten etwa sind, während sie ihre Essays schreiben, auf Facebook aktiv und lesen Spiegel Online. (...) Die brauchen abends die Tagesschau wirklich nicht", so Kleber.
Auch die Frage nach der Aktualität von Nachrichtensendungen entwickle sich neu, so Kleber: "Wir reißen uns ja die Beine aus, um selbst während der laufenden Sendung noch die aktuellsten Bilder reinzukriegen. Aber die jungen Leute schauen sich die Sendung erst spätabends oder am nächsten Morgen in der Mediathek an und finden sie aktuell genug. Da raufe ich mir die Haare."
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