Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer trennt sich endgültig von seiner Tierarzneisparte Zoetis. Nachdem Pfizer im Februar ein Fünftel der Veterinärsparte an die Börse gebracht hat, will der US-Konzern nun auch die übrigen 80 Prozent der Aktien abgeben. Bestehende Pfizer-Aktionäre sollen die Möglichkeit bekommen, einige ihrer Aktien in Zoetis-Anteilsscheine zu tauschen. Auf diesem Wege spaltet Pfizer das Geschäft an seine Aktionäre ab, wie das Unternehmen ankündigte.
Pfizer-Aktionäre haben dabei die Wahl, alle, keine oder nur einige ihrer Aktien in Zoetis-Papiere zu tauschen. Der Pharmakonzern erhält im Gegenzug die Aktien der Pfizer-Aktionäre und zieht diese dann ein. Dies reduziert die Zahl der im Umlauf befindlichen Papiere. Die Aktien des Tierarzneiunternehmens haben seit ihrem Börsengang rund ein Drittel an Wert gewonnen. Dieses Kursniveau will Pfizer nun zum Ausstieg nutzen.
Das Austauschverhältnis von Pfizer- zu Zoetis-Aktien soll auf Basis der durchschnittlichen Aktienkurse Mitte Juni festgelegt werden. Anteilseigner, die sich bis dahin zu einem Tausch entschließen, sollen dabei einen Rabatt von 7 Prozent erhalten.
Pfizer hält derzeit noch über 400 Millionen Zoetis-Aktien. Zum aktuellen Aktienkurs hat die Transaktion ein Volumen von über 13 Milliarden US-Dollar. Pfizer will sich auf das Kerngeschäft mit Medikamenten für Menschen konzentrieren und trennt sich deshalb von der Tierarznei.
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May 22, 2013 08:32 ET (12:32 GMT)
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