Die Klinikbetreiber Rhön
Um ihre Anteile auf eine Sperrminorität von 10,1 Prozent aufstocken zu können, muss Asklepios in der Region Goslar die Harzklinik sowie das Medizinische Versorgungszentrum verkaufen, so die Auflage des Bundeskartellamtes. Rhön-Klinikum ist der Ansicht, dass die dies nicht ausreicht. "Wenn Asklepios eine Sperrminorität bei Rhön erreichen kann, könnte dies das Unternehmen bei wesentlichen strategischen Fragen zukünftig bremsen", hatte Rhön-Chef Martin Siebert jüngst gesagt.
Die Grenze von zehn Prozent am Kapital von Rhön ist deshalb kritisch, weil die Satzung des Konzerns für wichtige Beschlüsse wie beispielsweise Kapitalerhöhungen eine Zustimmung von mindestens 90 Prozent des vertretenen Kapitals auf der Hauptversammlung verlangt. Der Medizinkonzern Fresenius war im Vorjahr mit seiner Milliardenofferte für Rhön-Klinikum genau an dieser Hürde gescheitert. Asklepios-Eigner Bernard Broermann hatte die Übernahme vereitelt, indem er rund fünf Prozent an Rhön erwarb./ep/mne/fbr
ISIN DE0007042301 DE0005785604
AXC0153 2013-05-22/15:03
