Die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den USA ist im April auf den höchsten Stand seit November 2009 geklettert. Verglichen mit dem Vormonat stiegen die Verkäufe um saisonbereinigt 0,6 Prozent auf einen Jahreswert von 4,97 Millionen, wie die National Association of Realtors mitteilte. Volkswirte hatten mit einem noch stärkeren Anstieg um 1,4 Prozent gerechnet. Im März lief es hingegen etwas besser als zunächst berichtet. Statt um 0,6 Prozent waren die Verkäufe nur um 0,2 Prozent zurückgegangen.
Die Verkäufe von bestehenden Häusern machen etwa 75 Prozent des Absatzvolumens am US-Häusermarkt aus, jene von Neubauten 25 Prozent. Der Medianpreis eines bestehenden Hauses betrug im April 192.800 US-Dollar und damit 11 Prozent mehr als vor einem Jahr. Zuletzt waren Häuser im August 2008 so teuer. Der Bestand unverkaufter Häuser wurde mit 5,2 Monatsangeboten beziffert.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/chg/mgo
(END) Dow Jones Newswires
May 22, 2013 10:13 ET (14:13 GMT)
Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.
