Dearborn (BoerseGo.de) - Der US-Automobilhersteller Ford plant den Ausbau seiner Produktion in den USA. In Europa will der Autobauer dagegen mehrere Werke wegen der schlechten Nachfrage schließen. Nach Unternehmensangaben sollen auf dem Heimatmarkt 200.000 Wagen zusätzlich hergestellt werden. Dazu werden die Werksferien im Sommer von zwei auf eine Woche reduziert sowie Extra-Schichten eingeplant, was über das Jahr gesehen 3.500 Jobs schafft. Bei Amerikanern sind im Moment Neuwägen heiß begehrt.
Dies liegt zum einen daran, dass viele Fahrzeuge auf der Straße einfach in die Jahre gekommen sind und zum anderen daran, dass die Wirtschaft wieder besser läuft. In den USA wurden im vergangenen Jahr 2,8 Millionen Autos gebaut und damit 124.000 mehr als im Vorjahr. Die Produktion ist in Europa dagegen um 188.000 auf 1,4 Millionen Fahrzeuge zurückgegangen. Der US-autobauer macht drei Werke in Großbritannien und Belgien dicht, wodurch 6.200 Arbeitsplätze verloren gehen.
