Der ZEW-Index hat sich Juli wieder verschlechtert. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind um 2,2 Punkte auf 36,3 Zähler gesunken. Der Index lag damit auch unter dem Mai-Wert.Die Prognose der Volkswirte lag bei 40 Punkten und damit deutlich über den Ergebnissen. "Erstmal finde ich es bemerkenswert, dass das Niveau immer noch sehr hoch ist. Also dass der Indikator noch ausdrückt, dass die Experten optimistisch sind und mit einer Erholung im zweiten Halbjahr rechnen", gibt Frieder Mokinski, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung zu bedenken.
Der Rückgang des Indikators im Juli passt für das ZEW vor dem Hintergrund von schwachen realwirtschaftlichen Daten wie Industrieproduktion, Exporte und Auftragseingänge in der Industrie, ins Bild. Auch das schwächere Wirtschaftswachstum in China begründet den gesunkenen ZEW-Index.
Mokinski sieht im Richtungswechsel des Index aber auch keine Unsicherheit der Experten. Das Auf und Ab ist seiner Meinung nach vielmehr ein gutes Zeichen. "Wenn das Auf und Ab weiterhin auf so hohem Niveau sich fortsetzt wie es jetzt gerade eben der Fall ist, dann wäre das aus meiner Sicht erfreulich. Das bedeutet, dass uns bessere Zeiten erwarten und höheres Wirtschaftswachstum", ordnet Mokinski ein. Langfristig betrachtet sind die Schwankungen seiner Einschätzung nach gar nicht so groß.
Die Beurteilung der konjunkturellen Lage ist im Juli hingegen wieder deutlich um zwei Punkte auf 10,6 Zähler gestiegen. Experten hatten nur mit neun Punkten gerechnet. Wie Frieder Mokinski das Ergebnis einschätzt und wie die Daten für die Eurozone aus seiner Sicht ausgefallen sind, erfahren Sie im Beitrag.
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Mokinski sieht im Richtungswechsel des Index aber auch keine Unsicherheit der Experten. Das Auf und Ab ist seiner Meinung nach vielmehr ein gutes Zeichen. "Wenn das Auf und Ab weiterhin auf so hohem Niveau sich fortsetzt wie es jetzt gerade eben der Fall ist, dann wäre das aus meiner Sicht erfreulich. Das bedeutet, dass uns bessere Zeiten erwarten und höheres Wirtschaftswachstum", ordnet Mokinski ein. Langfristig betrachtet sind die Schwankungen seiner Einschätzung nach gar nicht so groß.
Die Beurteilung der konjunkturellen Lage ist im Juli hingegen wieder deutlich um zwei Punkte auf 10,6 Zähler gestiegen. Experten hatten nur mit neun Punkten gerechnet. Wie Frieder Mokinski das Ergebnis einschätzt und wie die Daten für die Eurozone aus seiner Sicht ausgefallen sind, erfahren Sie im Beitrag.
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