Von Sameer C. Mohindru
SINGAPUR--Der weltgrößte Chemiekonzern BASF nimmt für die Expansion seines Pflanzenschutzgeschäfts weiter Geld in die Hand. In China soll eine neue Formulierungs- und Verpackungsanlage für Pflanzenschutzmittel entstehen. Das Werk in Rudong in der chinesischen Provinz Jiangsu soll eine Jahreskapazität von 10.000 Tonnen haben und bereits im kommenden Jahr in Betrieb gehen.
Durchschnittlich 300 Millionen Euro wollen sich die Ludwigshafener den Ausbau ihrer Pflanzenschutz-Kapazitäten im Jahr kosten lassen. In den vergangenen fünf Jahren waren die Ausgaben des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection für Forschung und Entwicklung jährlich im Schnitt um 7 Prozent gestiegen und hatten im vergangenen Jahr 430 Millionen Euro erreicht, wie Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection, während einer Pressekonferenz in Singapur sagte.
Im vergangenen Jahr hatte BASF mit Pflanzenschutzmitteln operativ knapp eine halbe Milliarde Euro und damit fast 20 Prozent mehr verdient als im Jahr zuvor.
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May 23, 2013 03:30 ET (07:30 GMT)
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