Daimlers Lkw-Sparte will in Asien deutlich wachsen. Durch die Bündelung der Aktivitäten zweier Tochtergesellschaften sollen bis 2020 jährlich 290.000 Lkw verkauft werden und damit ein Großteil des Gesamtabsatzes.
Zuvor hatte der Stuttgarter Automobilkonzern bereits bekannt gegeben, im Zuge des integrierten Geschäftsmodells "Asia Business Model" die Aktivitäten der beiden Tochtergesellschaften Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) mit Sitz im japanischen Kawasaki und die Daimler India Commercial Vehicles (DICV) mit Sitz im indischen Chennai bündeln zu wollen, um von Synergien zu profitieren.
Im indischen Werk in Chennai werden nun ab sofort fünf neue Lkw-Modelle der Marke Fuso produziert, die dann ausschließlich in Exportmärkten in Asien und Afrika vertrieben werden. Gemeinsam sollen beide Gesellschaften bis 2020 290.000 Lkw verkaufen. Insgesamt hat sich die Lkw-Sparte von Daimler bis 2015 ein Absatzziel von einer halben Million Lkw und bis Ende des Jahrzehnts von 700.000 Einheiten gesetzt. Damit wird das Asiengeschäft maßgeblich zum Absatz beitragen.
Durch die enge Vernetzung von MFTBC und DICV hebe man wichtige Synergien hervor, sagte Daimler Trucks-Chef Wolfgang Bernhard. Die ermöglichten es, "in neuen Wachstumsmärkten effizient zu wirtschaften und profitabel zu wachsen".
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May 23, 2013 05:09 ET (09:09 GMT)
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