Von Archibald Preuschat
Die Deutsche Post hat einen Rahmenvertrag mit der Telekom-Tochter T-Systems vorzeitig verlängert und erweitert. Die Post wird erstmals alle Telekommunikationsleistungen vom ehemaligen Schwesterbetrieb beziehen. T-Systems stellt die Systeme zur Verwaltung der mobilen Endgeräte und übernimmt ein weiteres Rechenzentrum des Unternehmensbereichs Brief. Dessen 30 Mitarbeiter wechseln zur Telekom-Großkundensparte.
Der Vertrag, der bis Ende 2017 läuft, hat einen Gesamtwert von 750 Millionen Euro, wie aus einem internen Dokument, in das das Wall Street Journal Deutschland Einsicht hatte, hervorgeht. Ein Sprecher der Deutschen Post bestätigte die vorzeitige Verlängerung eines ursprünglich bis 2014 geschlossenen Vertrages und bezifferte seinen Wert auf einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Er sei bereits vor einigen Wochen abgeschlossen worden.
Das Wall Street Journal Deutschland hatte bereits im Dezember über die Verhandlungen zwischen Post und T-Systems über den Outsourcing-Vertrag berichtet. Er gehört zu den größeren der Telekom-Tochter, reicht im Wert aber nicht an den mit dem Ölmulti Shell heran, der im vergangenen Dezember abgeschlossen wurde.
In der IT-Outsourcingbranche herrscht harter Wettbewerb und die Margen stehen unter Druck.
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May 23, 2013 07:11 ET (11:11 GMT)
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