Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das
Kursziel für Software AG von 35 auf 31 Euro gesenkt, die
Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Das Geschäft mit Enterprise
Transaction Software (ETS) dürfte weiterhin eine Belastung für das
Wachstum der zweitgrößten deutschen Softwareschmiede sei, schrieb
Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Donnerstag. Der
Experte senkte seine Prognose des Gewinns je Aktie in den Jahren
2013 bis 2015 um zwei bis sechs Prozent./fri/fat
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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