Der EnBW-Untersuchungsausschuss
Ursprünglich hatten die Unterlagen bis Ende April den Ausschuss erreichen sollen. Weil das Amtsgericht die Beschlagnahme der Akten aber noch nicht angeordnet hatte, verzögerte sich die Weitergabe. Die Unterlagen enthalten nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft Beweismittel, die auf den Computern von Mappus und seinem Berater, Investmentbanker Dirk Notheis, sowie im Staatsministerium sichergestellt worden waren.
Der Sprecherin zufolge stehen dann noch Unterlagen aus
Durchsuchungen in Frankreich aus. "Die müssen wir uns selber erst
noch anschauen." Der Ausschuss, der die Umstände des 4,7 Milliarden
Euro teuren Rückkaufs der Anteile am Energieversorger EnBW von der
französischen EDF
Im Zuge dieser Aktenübergabe war bekanntgeworden, dass der damalige Ausschussvorsitzende Ulrich Müller (CDU) und auch CDU-Obmann Volker Schebesta Kontakte zu Mappus pflegten. Beide traten zurück. CDU-Fraktionschef Peter Hauk geht nicht davon aus, dass weitere Kontakte mit den neuen Akten bekanntwerden. "Wir haben natürlich unsere Kollegen im Ausschuss befragt", sagte er am Donnerstag. "Insofern gehe ich nicht davon aus, dass es weitere Kontakte gab."/kre/DP/stw
ISIN DE0005220008 FR0010242511
AXC0209 2013-05-23/16:19
