Nach einer etwa vier Wochen andauernden
Aufwärtsfahrt haben die europäischen Börsen am Donnerstag erstmals
wieder etwas kräftiger nachgegeben. Ausgelöst durch Unsicherheiten
über die US-Geldpolitik und unerwartet schwache Wirtschaftsdaten aus
China büßte der EuroStoxx 50
Am Vorabend war US-Notenbank-Chef Ben Bernanke zwar
Spekulationen über einen raschen Ausstieg aus der lockeren
Geldpolitik entgegengetreten, schloss aber - abhängig von der
Wirtschaftslage - ein gedrosseltes Tempo bei den monatlichen
Anleihekäufen nicht aus. Die Daten aus China deuten zudem auf einen
Rückschlag in der Industrie der weltweit zweitgrößten
Volkswirtschaft hin. Der von der Großbank HSBC ermittelte Index für
die Stimmung der Einkaufsmanager war unter die wichtige Schwelle von
50 Punkten gesunken, die Wachstum signalisiert. Dies belastete
besonders stark den bereits seit Mitte November letzten Jahres
kontinuierlich gestiegenen Nikkei-225-Index
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145
AXC0247 2013-05-23/18:09
