Die Angst vor einem Drosseln der Anleihekäufe durch die US-Notenbank und schwache Konjunkturdaten aus China haben am Donnerstag weltweit die Aktienkurse auf Talfahrt geschickt. Da bildete auch die Börse in Zürich keine Ausnahme. Am Vortag hatten Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke und das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung die Sorgen bezüglich einer nachlassenden Geldschwemme durch die US-Notenbank steigen lassen. In Japan ging es sogar um über sieben Prozent nach unten - der größte Ausverkauf seit der Atomkatastrophe von Fukushima im März 2011.
Der SMI schloss mit einem Abschlag von 2,8 Prozent bei 8.169 Punkten. Der Umsatz zog auf 61,8 Millionen Aktien an, nach 50,5 Millionen Titeln am Vortag. Dabei zogen sich die Abgaben quer durch alle Sektoren. Bei den Bankenwerten verloren UBS 3,8 Prozent, für die Titel der CS Group ging es um 3,5 Prozent nach unten. Auch in Europa gehörte der Sektor mit einem Abschlag von über drei Prozent zu den schwächsten.
Daneben fielen die Aktien von Richemont um 5 Prozent und die Titel von ABB geben um 2,8 Prozent nach. Bei den defensiven Pharmawerten fielen die Anteilsscheine von Roche und Novartis jeweils um drei Prozent. Für die Titel von Nestle ging es um 2,4 Prozent nach unten.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/ros(END) Dow Jones Newswires
May 23, 2013 11:47 ET (15:47 GMT)
Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.
