Luzern - Medien würden von Exponenten in Wirtschaft, Politik und Sport zunehmend verlangen, "fleckenlos" zu sein, wurde am SwissMediaForum im Luzerner KKL vom Donnerstag kritisiert. Dies beeinträchtige die Innovation, sagte Swiss-Life-Chef Bruno Pfister. Denn dieser so genannte "Reinheits-Terror" führe dazu, dass sich Führungskräfte vor allem darauf konzentrieren würden, keinen Fehler zu machen, sagte Bruno Pfister weiter, wie die Veranstalter des SwissMediaForums mitteilten.
Josef Ackermann, Verwaltungsratspräsident der "Zurich", sieht das Problem laut Mitteilung weniger bei den Medien als bei der Dünnhäutigkeit vieler Politiker und Wirtschaftsführer. "Langfristig wollen wird doch Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten." Laut Ackermann würden viele exponierte Persönlichkeiten den Fehler machen, bei Problemen nur stückweise mit der Wahrheit herauszurücken. Ackermann: ...
Den vollständigen Artikel lesen ...