Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
137 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

=== 

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In den USA findet wegen des montäglichen Memorial Day nur ein bis 20.00 Uhr MESZ verkürzter Anleihenhandel statt.

MONTAG: In Großbritannien bleiben die Börsen wegen des Spring Bank Holiday, in den USA wegen des Memorial Day geschlossen.

TAGESTHEMA

Nach dem Absturz des japanischen Aktienmarkts und den heftigen Kursausschlägen bei Staatsanleihen am Donnerstag bemüht sich die Bank of Japan (BoJ) darum, an den Finanzmärkten die Wogen zu glätten. BoJ-Gouverneur Haruhiko Kuroda sagte, die BoJ wolle bei ihren Markteingriffen flexibler vorgehen und besser mit den Märkten kommunizieren. Am Vortag war die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen auf bis zu 1 Prozent gestiegen, während der Nikkei-Index 7,3 Prozent verlor. Am Freitag hat der Nikkei nach anfänglichen Gewinnen erneut ins Minus gedreht. Der Yen wertete deutlich auf. Kuroda sagte, dass die Zentralbank stärkere Kursschwankungen bei Staatsanleihen verhindern wolle. Zugleich machte er aber deutlich, dass die BoJ höhere Anleiherenditen kaum verhindern könne. Entscheidend für die langfristigen Zinsen seien Risikoprämien, sowie Wachstums- und Inflationserwartungen, sagte er.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter April 
        PROGNOSE: +1,3% gg Vm 
        zuvor:    -6,9% gg Vm 
 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX                   Stand   +/- % 
S&P-500-Future       1.648,80  -0,07% 
Nasdaq-Future        2.990,75  -0,05% 
Nikkei-225          14.243,14  -1,66% 
Hang-Seng-Index     22.558,67  -0,49% 
Shanghai-Composite   2.279,04  +0,11% 
Kospi                1.973,76  +0,23% 
S&P/ASX 200          4.970,70  -1,81% 
 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Nach dem spektakulären Kursabsturz am Donnerstag geht es zum Wochenschluss in Tokio bei sprunghaften Kursbewegungen weiter hoch her. Zunächst gestützt von einem wieder etwas schwächeren Yen, positiven Konjunkturdaten aus Europa und vom US-Immobilienmarkt legte der Nikkei-Index im frühen Handel um gut 3 Prozent auf 14.953 Punkte zu. Dann drehte er aber abrupt ins Minus. Grund für die Verluste in Japan dürften wie bereits am Vortag Gewinnmitnahmen nach der monatelangen Aufwärtsbewegung sein, so ein Händler. Nach anfänglichen Gewinnen stehen insbesondere Finanzwerte unter Abgabedruck. So verlieren Mitsubishi UFJ Financial 3 Prozent und Aiful 3,6 Prozent. Gefragt sind dagegen Sharp. Nachdem sie am Vortag um rund 10 Prozent eingebrochen waren, erholen sie sich nun um 3,6 Prozent. Während es in Sydney nach wie vor belastet von den jüngsten schwachen Konjunkturzahlen aus China und dem drohenden Ende der ultralockeren US-Geldpolitik erneut deutlich bergab geht, bewegen sich die Börsen in Südkorea und China kaum. Gestützt vom boomenden U-Bahn-Ausbau in den großen chinesischen Städten sind Aktien von Eisenbahnausrüstern gefragt. In Australien stehen weiterhin Finanzwerte unter Abgabedruck. Belastet von Sorgen über eine nachlassende Rohstoffnachfrage aus China geben zudem Rohstoffwerte weiter nach.

US-NACHBÖRSE

Pandora Media und Marvell Technology haben im nachbörslichen US-Aktiengeschäft mit ihren Quartalszahlen überzeugt. Für Pandora ging es auf nasdaq.com bis 19.59 Uhr Ortszeit New York um 8,2 Prozent aufwärts. Der Internet-Radio-Anbieter hatte wie erwartet einen Verlust von 10 Cents je Aktie berichtet, aber einen etwas besser als erwartet ausgefallenen Umsatz. Auch der Umsatzausblick fiel höher aus als bislang von Analysten geschätzt. Die Aktie des Kommunikationschip-Herstellers Marvell Technology machte 6,7 Prozent gut. Marvell hatte sowohl beim Ergebnisse wie auch beim Umsatz die Konsensprognosen geschlagen und gefiel auch damit dem Umsatzausblick. Deutlich abwärts ging es dagegen mit der Aktie des Kaufhausbetreibers Sears. Sie verlor 12,3 Prozent, nachdem Sears einen doppelt so hohen Verlust im Quartal ausgewiesen hatte wie erwartet. Der Umsatz fiel dagegen etwas besser aus als prognostiziert. Sears teilte zudem mit, zur Verbesserung der Liquiditätslage diverse Strategien zu prüfen wie einen Verkauf, ein Gemeinschaftsunternehmen oder auch eine Kapitalaufstockung. Salesforce.com verloren 6,3 Prozent, belastet von einem verhaltenen Ausblick des Softwareunternehmens auf das zweite Quartal. Negativ reagierte der Markt auf den Gewinnausblick des Bekleidungseinzelhändlers Gap. Gap rechnet 2013 mit 2,52 bis 2,60 Dollar, während Analysten bislang von 2,72 Dollar je Aktie ausgingen. Gap verloren 2,2 Prozent.

WALL STREET

INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          15.294,50  -0,08   -12,67 
S&P-500        1.650,51  -0,29    -4,84 
Nasdaq-Comp.   3.459,42  -0,11    -3,88 
Nasdaq-100     2.991,45  -0,26    -7,68 
 
                          Vortag 
Umsatz (Aktien) 0,81 Mrd  0,85 Mrd 
Gewinner        1.288       686 
Verlierer       1.802     2.431 
Unverändert       141        97 

Während die weltweiten Aktienmärkte am Donnerstag stark unter Druck standen, fielen die Abgaben an der Wall Street vergleichsweise moderat aus. Ein Grund war das Plus von 17,1 Prozent bei Hewlett-Packard, nachdem der PC-Hersteller überraschend gute Zahlen für das zweite Quartal vermeldet hatte und zudem einen positiven Ausblick gab. Auch sei es zu Gelegenheitskäufen gekommen. "Es gibt weiterhin Anleger die in Aktien untergewichtet sind und die Schwächephase zu einem Einstieg genutzt haben", so Analyst Wasif Latif von USAA Investments. Übergeordnet belastete allerdings die Angst vor einem Drosseln der Anleihenkäufe durch die US-Notenbank, die am Vortag mit den Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke und dem Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung geschürt wurde. Dazu kamen schwache Daten aus China, wo der HSBC-Einkaufsmanagerindex enttäuschte. Leicht positiv fielen die US-KOnjunkturdaten des Tages aus. Ebenfalls gesucht waren im Dow-Jones-Index Boeing mit einem Aufschlag von 1,9 Prozent und Merck & Co, die um 1,3 Prozent zulegten.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  97-18/32   +1/32      2,02% 
30-Jährige  93-27/32   +9/32      3,19% 

Der US-Anleihemarkt zeigte sich nach den deutlichen Abgaben des Vortages mit einer leichten Erholung. Teilnehmer verwiesen aber auf die sehr hohe Volatilität des Marktes, nach den Aussagen von Fed-Chairman Bernanke am Vortag. "Der Markt ist sensibilisiert für Hinweise zum weiteren Vorgehen der Fed", so Analystin Kim Rupert von Action Economics. Die Rendite der zehnjährigen Papiere lag kaum verändert bei 2,02 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt  +/- %   0.00 Uhr  Do, 10.35 
EUR/USD     1,2922  -0,1%     1,2932     1,2890 
EUR/JPY   131,5205  -0,3%   131,8916   130,0294 
USD/JPY   101,8140  -0,2%   101,9890   100,8670 
USD/KRW  1127,3500  -0,1%  1128,8000  1128,8000 
USD/CNY     6,1293  -0,1%     6,1340     6,1344 
AUD/USD     0,9676  -0,7%     0,9740     0,9656 
 
 

Der Dollar gab einen Teil der Gewinne vom Vortag wieder ab. Der Euro kletterte damit wieder über die Marke von 1,29 Dollar und auch der Yen machte deutlich Boden gegenüber dem Greenback gut. Im späten US-Handel notierte der Euro bei 1,2936 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           93,78    94,25             -0,50       -0,47 
Brent/ICE           102,31   102,44            -0,13       -0,13 
 
 

Der Ölpreis fiel mit den schwachen Daten aus China und Sorgen um eine schwächelnde Weltwirtschaft zunächst bis auf 92,21 Dollar je Barrel zurück. Mit den wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten konnte der Preis für ein Barrel der Sorte WTI seine Abgaben allerdings wieder aufholen. Die Daten hätten die Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage in den USA etwas verstärkt, hieß es. Zum Settlement mussten 94,25 Dollar bezahlt werden, drei Cent weniger als noch am Vortag.

METALLE

Metall                    aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)              1.392,14      1.391,10       +0,1%          +1,04 
Silber (Spot)               22,54         22,61       -0,3%          -0,07 
Platin (Spot)            1.457,25      1.461,94       -0,3%          -4,69 
Kupfer-Future (Mai)          3,29          3,30       -0,3%          -0,01 
 
 

Der Preis für die Feinunze Gold erholte sich von den Vortagesabgaben und notierte zum Settlement bei 1.391,80 Dollar, ein Plus von 1,8 Prozent. Es war damit der höchste Stand seit einer Woche. Mit den deutlichen Abgaben an den weltweiten Aktienmärkten hätten die Anleger wieder verstärkt nach "sicheren Häfen" Ausschau gehalten, wovon der Goldpreis profitiert habe, so ein Teilnehmer.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

PROCTER & GAMBLE

Der Konsumgütergigant holt seinen früheren Chef A.G. Lafley zurück. Nachdem der US-Konzern Investoren wiederholt enttäuscht hatte, soll es der alte Chef nun richten und Procter & Gamble zurück zu alten Wachstumsraten führen.

=== 
DJG/ros/hhb 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 24, 2013 01:47 ET (05:47 GMT)

Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.

© 2013 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.