Unser Engagement in die Aktien von Patrizia Immobilien zeigt, wie langsam sich manchmal an der Börse die Einstellung zu einzelnen Aktien wandelt. Zum Glück, kann man dazu nur sagen, denn gerade diese Ineffizienz des Marktes eröffnet Investoren die Chance, durch gründliche Recherche unterbewertete Aktien noch vor der breiten Masse zu identifizieren und damit eine überdurchschnittliche Performance zu erzielen. Eine Strategie, die wir im Rahmen unseres Nebenwerte-Musterdepots konsequent verfolgen und die uns bei Patrizia mustergültig gelungen ist. Und das Beste daran ist: Die Erfolgsstory des Augsburger Unternehmens scheint weiter zu gehen.
Als wir im Frühjahr 2011 die erste Position in der Patrizia-Aktie aufbauten, galt das Unternehmen für viele noch als ein Vertreter der vergangenen Exzesse auf dem deutschen Immobilienmarkt, geprägt durch ein volatiles Geschäftsmodell (Handel mit Wohnungen) und vor allem durch eine sehr hohe Verschuldung. Doch bereits zu dem damaligen Zeitpunkt war Patrizia im Wandel. Die Verschuldung hatte seit ihrem Höhepunkt Ende 2007, als sie bei einer Eigenkapitalquote von gerade mal 20 % rund 1,25 Mrd. Euro erreichte, bereits auf 0,8 Mrd. Euro abgenommen. Auch die Refokussierung des Geschäftsmodells ...
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