Der Duisburger Stahlhandelskonzern
Klöckner & Co
Die Zahl der Standorte sinkt um fast ein Viertel auf rund 220. Davon sind bereits 50 geschlossen oder verkauft. Aus Osteuropa zog sich das Unternehmen ganz zurückgezogen. Die Zahl der Beschäftigten sackte dadurch bereits um 1.600 ab. Das Sparprogramm soll allein in diesem Jahr das operative Ergebnis um 65 Millionen Euro verbessern.
Klöckner & Co kämpft seit langem mit der schwachen Stahlkonjunktur und dem hohen Preisdruck. "Der europäische Stahlmarkt hat sich nach wie vor nicht von dem Nachfrageeinbruch im Krisenjahr 2009 erholt", sagte Rühl. Die Nachfrage liege in Europa 30 Prozent unter der von 2007. Rühl erklärte, dass die Krise noch einige Zeit anhalte.
Der Manager hatte bereits zu Monatsbeginn nach einem schwachen ersten Quartal die Hoffnungen auf eine kräftige Geschäftsbelebung in diesem Jahr aufgegeben und ein dickes Fragezeichen hinter die eigenen Ziele gesetzt. Die Prognose für den operativen Gewinn (EBITDA) von 200 Millionen Euro (2012: 62 Mio) werde zunehmend unrealistisch und damit auch die Zahlung einer Dividende. Unter dem Strich schreibt das Unternehmen seit langem rote Zahlen./enl/fn/jha/
ISIN DE000KC01000
AXC0093 2013-05-24/11:32
