Von Andreas Plecko
Das belgische Geschäftsklima hat sich im Mai stärker gefestigt als erwartet. Wie die Belgische Nationalbank (BNB) mitteilte, stieg der Index um 2,3 Punkte auf minus 12,4. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen leichten Anstieg auf minus 14,0 prognostiziert, nachdem der Index im Vormonat bei minus 14,7 notiert hatte.
Den Angaben zufolge ist der Anstieg des Index vor allem auf die Entwicklung bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen und in der Bauindustrie zurückzuführen. Auch im verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich die Stimmung. Im Einzelhandel gab es den vierten Monat in Folge eine Eintrübung.
Obwohl Belgien lediglich rund 4 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone beiträgt, wird der Geschäftsklimaindex weithin beachtet. Dies liegt vor allem am hohen Offenheitsgrad der belgischen Volkswirtschaft, darüber weist das Land einen verhältnismäßig hohen Anteil an Herstellern von Vorleistungsgütern auf. Ökonomen attestieren dem Index eine etwa vierteljährige Vorlauffunktion für die Eurozone.
Zur Ermittlung des Geschäftsklimas befragt die belgische Notenbank rund 4.500 Unternehmen.
Webseite: www.bnb.be DJG/apo/kla
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May 24, 2013 09:25 ET (13:25 GMT)
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