ROUNDUP/Dumping-Streit: China eröffnet weiteres Verfahren gegen EU
PEKING - Der Handelsstreit zwischen China und der Europäischen Union spitzt sich weiter zu. Kurz vor der Entscheidung in Brüssel über vorläufige Strafzölle auf Solar-Importe aus China am Mittwoch (5.6.) kündigte das chinesische Handelsministerium ein Anti-Dumping-Verfahren gegen spezielle Chemie-Importe aus der EU und den USA an. Die Einfuhr des Lösungsmittels Tetrachlorethen werde untersucht, schrieb die Behörde in einer knappen Mitteilung am Freitag auf ihrer Internetseite. Zwei chinesische Chemiefirmen hätten bereits Ende April einen Antrag auf ein Verfahren gegen die Chemieimporte gestellt, berichtete das Nachrichtenportal China News Service. Der Verdacht: Aufgrund von staatlicher Unterstützung könnten Firmen ihre Produkte unter Wert verkaufen. Vom Sprecher von EU-Handelskommissar Karel De Gucht hieß es dazu am Wochenende nur: "Kein Kommentar."
ROUNDUP 3/Regressforderungen nach 'Euro Hawk'-Pleite - Panzerwagen-Kauf auf Eis
BERLIN - Nach dem Stopp des Drohnenprojekts "Euro Hawk" verlangen Abgeordnete von Koalition und Opposition Regress von den Herstellern. "Es kann nicht sein, dass wir zahlen und das Flugzeug wird nicht zugelassen. Kein vernünftiger Mensch kauft etwas, das nicht zugelassen ist", sagte der FDP-Haushaltspolitiker Jürgen Koppelin der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS"). Inzwischen rückt ein weiteres ins Stocken geratenes Millionenprojekt des Verteidigungsministerium s in den Fokus. Der geplante Erwerb von 176 gepanzerten Fahrzeugen vom Typ "Eagle V" für rund 109 Millionen Euro liegt teilweise auf Eis.
ROUNDUP/Magazin: Eon prüft Kündigung von Gasverträgen mit Gazprom
DÜSSELDORF - Der Energieriese Eon
Merck-Medikament Erbitux schneidet in Studie besser ab als Avastin von Roche
CHICAGO - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck
Bayer erneut mit positiven Studiendaten für Nexavar bei Schilddrüsenkrebs
BERLIN - Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer
IVG muss Schulden um 1,75 Milliarden Euro drücken - Hauptversammlung verschoben
BONN - Die Gläubiger des um das Überleben kämpfenden
Immobilienkonzerns IVG
Roche verbucht Erfolg mit Medikament Avastin bei Gebärmutterhalskrebs
CHICAGO - Das Medikament Avastin gegen Gebärmutterhalskrebs hat
in einer unabhängigen Studie seine Wirkung bewiesen. Avastin in
Kombination mit einer Chemotherapie habe das Überleben bei Frauen
mit fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs verlängert im Vergleich
zu einer Chemotherapie ohne Zugabe des Mittels, teilte Roche
Roche: Nur Teilerfolg bei Avastin bei Hirntumor - Kein längeres Gesamtüberleben
BASEL - Der Basler Pharmakonzern Roche
Novartis stellt positive Studie zu Afinitor bei Brustkrebs vor
BASEL - Der Pharmakonzern Novartis
Pharmakonzern Roche bietet Rabatt für Krebsmittel an
BERLIN - Der Schweizer Pharmakonzern Roche
Softbank erhält bei Sprint-Angebot Rückendeckung von Investoren-Beratung
TOKIO - Der japanische Internet- und Mobilfunkanbieter Softbank
hat für seine Übernahmeofferte für Sprint Nextel
Nestle-Chef: 'Wir verteidigen unsere Rechte'
BERN - Nestle
'Focus': Finanztransaktionssteuer kommt nicht zum 1. Januar 2014
BERLIN/BRÜSSEL - Die geplante Finanztransaktionssteuer (FTT) kann möglicherweise nicht am 1. Januar 2014 in Kraft treten. Der Termin sei definitiv nicht mehr zu halten, berichtet das Magazin "Focus". Bislang wollen elf EU-Länder die Steuer einführen. Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte dazu am Samstag: "Es hängt davon ab, wie schnell die Mitgliedsländer Fortschritte bei ihren Verhandlungen erzielen. 2014 ist absolut machbar, der 1. Januar erscheint derzeit aber eine Herausforderung." Ein Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) betonte, die Bundesregierung dringe weiter auf zügige Verhandlungen und einen möglichst schnellen Abschluss. Bei den Gesprächen handele es sich aber um eine komplexen Prozess. Deshalb habe das Ministerium Einnahmen aus der FTT auch nicht in die Eckwerte für den Haushalt 2014 aufgenommen.
Boeing-'Dreamliner' nehmen regulären Betrieb in Japan auf
TOKIO - Nach monatelanger Zwangspause wegen defekter Batterien
fliegen die ersten "Dreamliner" in Japan wieder nach Plan. Die
Fluggesellschaften All Nippon Airways (ANA)
Tui-Chef Joussen: Es geht um Fortbestand der TUI
FRANKFURT/HANNOVER - Der neue Tui
Tui-Betriebsrat Jakobi kritisiert Managementfehler
FRANKFURT/HANNOVER - Tui
Google verbietet Gesichtserkennungs-Apps für seine Datenbrille
NEW YORK - Google
Neuer Heraeus-Chef rechnet mit schwierigem Geschäftsjahr
HANAU - Der Hanauer Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus erwartet ein weiteres schwieriges Geschäftsjahr. "Kurzfristig müssen wir mit der unsicheren ökonomischen Gesamtsituation, mit der Heraeus im Jahr 2012 konfrontiert war, auch im Geschäftsjahr 2013 umgehen. Das unterstreichen die Ergebnisse des ersten Quartals", sagte der neue Heraeus-Chef Jan Rinnert der Nachrichtenagentur dpa zu seinem Amtsantritt. Er ist in der Heraeus-Holding Nachfolger von Frank Heinricht, der in den Vorstandsvorsitz des Mainzer Spezialglasherstellers Schott wechselt. Rinnert deutete weitere Maßnahmen an, um den Erfolg des Unternehmens zu sichern.
Presse: Steuerstreit mit USA - Schweizer Banken haben 120 Tage Zeit für Einigung
ZÜRICH - Die Schweizer Banken haben einem Bericht der "NZZ am Sonntag" zufolge lediglich 120 Tage Zeit zur Bereinigung ihrer Altlasten mit den US-Behörden. Bis dann müssten die beteiligten Banken die geforderten Daten erfasst und übermittelt sowie eine Strafzahlung ausgehandelt haben, schreibt die Zeitung unter Berufung auf "zuverlässige Quellen".
Mittelständische Busfirmen wollen bei Fernlinien dabei sein
BERLIN - Der gerade geöffnete Fernlinien-Markt sollte aus Sicht der Busbranche nicht nur zwischen wenigen Großanbietern aufgeteilt werden. "Der Mittelstand darf nicht unter die Räder kommen", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer, Christiane Leonard, der Nachrichtenagentur dpa. Es sei erfreulich, dass sich der Markt seit der weitgehenden Liberalisierung zu Jahresbeginn dynamisch entwickelt habe. "Nach den Ankündigungen von Post, ADAC und National Express müssen wir aber aufpassen, dass sich nicht Oligopole bilden", betonte der Verband, der nach eigenen Angaben die Interessen von 3000 mittelständischen Busfirmen vertritt.
/stk
AXC0023 2013-06-02/20:47
ISIN: DE000ENAG999, US3682872078, DE0006599905, CH0012032048, DE000BAY0017, DE0006205701, CH0012005267, US8520611000, JP3429800000, JP3705200008, US0970231058, DE000TUAG000, GB00B1Z7RQ77, US38259P5089