Zürich (ots) - Seit bald zehn Jahren ist die Frauenfelder
Versandapothekengruppe in Deutschland aktiv. Bislang allerdings
agiert Zur Rose auf dem grössten Medikamentenmarkt Europas glücklos.
Wie Recherchen der «Handelszeitung» zeigen, schreibt die wichtigste
Gesellschaft der Thurgauer in Deutschland notorisch Verluste. Auf
eine zweite Tochter für den EU-Markt musste Zur Rose insgesamt 22
Millionen Franken abschreiben. Und selbst die im vergangenen Oktober
gekaufte Doc Morris rutschte vergangenes Jahr in die roten Zahlen.
Dank der Übernahme ist Zur Rose die klare Marktführerin im deutschen
Versandgeschäft. Die Ertragsprobleme erklärt Zur-Rose-Chef Walter
Oberhänsli mit Aufbaukosten zur Erschliessung eines neuen Marktes. Er
glaubt unbeirrt an den Erfolg im Nachbarland: «Wir rechnen damit,
dass das Deutschland-Geschäft ab 2014 zu einem zweiten Ertragspfeiler
der Gruppe wird. Wir haben unter anderem dank der Übernahme von Doc
Morris eine ganz andere Flughöhe, um das Potenzial des deutschen
Marktes auszuschöpfen.» Zunächst aber müssen die Thurgauer
investieren. Oberhänsli will für Doc Morris ein neues
Vertriebszentrum bauen. «Der jetzige Standort platzt aus allen Nähten
und kann deshalb nicht so effizient betrieben werden wie unser
Zur-Rose-Logistikzentrum», sagt Oberhänsli. Er ist überzeugt:
«Langfristig zahlen sich die Investitionen aus.»
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
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Kontakt:
Mehr Information unter der Nummer 043 444 5 777
Versandapothekengruppe in Deutschland aktiv. Bislang allerdings
agiert Zur Rose auf dem grössten Medikamentenmarkt Europas glücklos.
Wie Recherchen der «Handelszeitung» zeigen, schreibt die wichtigste
Gesellschaft der Thurgauer in Deutschland notorisch Verluste. Auf
eine zweite Tochter für den EU-Markt musste Zur Rose insgesamt 22
Millionen Franken abschreiben. Und selbst die im vergangenen Oktober
gekaufte Doc Morris rutschte vergangenes Jahr in die roten Zahlen.
Dank der Übernahme ist Zur Rose die klare Marktführerin im deutschen
Versandgeschäft. Die Ertragsprobleme erklärt Zur-Rose-Chef Walter
Oberhänsli mit Aufbaukosten zur Erschliessung eines neuen Marktes. Er
glaubt unbeirrt an den Erfolg im Nachbarland: «Wir rechnen damit,
dass das Deutschland-Geschäft ab 2014 zu einem zweiten Ertragspfeiler
der Gruppe wird. Wir haben unter anderem dank der Übernahme von Doc
Morris eine ganz andere Flughöhe, um das Potenzial des deutschen
Marktes auszuschöpfen.» Zunächst aber müssen die Thurgauer
investieren. Oberhänsli will für Doc Morris ein neues
Vertriebszentrum bauen. «Der jetzige Standort platzt aus allen Nähten
und kann deshalb nicht so effizient betrieben werden wie unser
Zur-Rose-Logistikzentrum», sagt Oberhänsli. Er ist überzeugt:
«Langfristig zahlen sich die Investitionen aus.»
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