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dpa-AFX
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dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom 11.06.2013 - 15.15 Uhr: APPLE, GOOGLE, SPRINT NEXTEL, MONDELEZ, BOEING, SONY, MICROSOFT, THOMAS COOK, LUFTHANSA, TAKKT

ROUNDUP: Apple krempelt Software von iPhone und iPad um

SAN FRANCISCO - Apple wagt die bisher radikalste Veränderung der Bedienung von iPhone und iPad. Das Betriebssystem der beiden wichtigsten Geräte des Konzerns bekommt mit der neuen Version iOS 7 im Herbst nicht nur neue Funktionen, sondern auch eine deutlich aufgefrischte Optik. Es ist die erste grundlegende Umgestaltung eines Apple-Produkts seit dem Tod des Gründers Steve Jobs im Herbst 2011. Unter den weiteren WWDC-Ankündigungen sind eine komplette Neuauflage des Profi-Computers Mac Pro, eine neue Version des Mac-Systems OS X und ein Internet-Radio zum Anhören von Musik übers Internet. Einige Neuerungen wirken wie ein betonter Gegenentwurf zur Google -Welt mit dem führenden Smartphone-System Android.

ROUNDUP: Softbank legt bei Sprint nach - Übernahmeangebot erhöht

OVERLAND PARK/TOKIO - Der japanische Internet- und Mobilfunkanbieter Softbank hat sein Übernahmeangebot für den US-Telekomkonzern Sprint Nextel aufgestockt. Mit seiner neuen Offerte reagiert Softbank auf das höhere Angebot des Satelliten-TV-Betreiber Dish Network. Softbank bietet jetzt für Amerikas drittgrößten Mobilfunker insgesamt 21,6 Milliarden US-Dollar (16,3 Mrd Euro). Dies sind 1,5 Milliarden Dollar mehr als zuvor, wie die beiden Unternehmen am Dienstag in Overland Park und Tokio mitteilten. Die vom Milliardär Masayoshi Son kontrollierte Gesellschaft will damit die Sprint-Aktionäre auf ihre Seite bringen.

ROUNDUP/Kampf um Kaffeekapseln: Mondelez greift Nestle an

ZÜRICH - Der Kampf um die Kaffeekapseln wird heißer: Der US-Lebensmittelmulti Mondelez, die frühere Kraft Foods , startet in der zweiten Jahreshälfte den Verkauf von Kapseln, die in die Nespresso-Maschinen des Schweizer Rivalen Nestle passen. Denn die Kunden kaufen immer mehr dieses fertig portionierten Kaffees, von dem sich die Hersteller hohe Gewinne versprechen. Das Geschäft mit Kaffeekapseln der Marken Carte Noire und Jacobs in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz werde wesentlich zur Wachstumsstrategie von Mondelez beitragen, erklärte Roland Weening, Marketingchef für Kaffee, laut einer in der Nacht zum Dienstag verbreiteten Mitteilung.

ROUNDUP/Fitch: Flutkatastrophe könnte Versicherer drei Milliarden Euro kosten

FRANKFURT - Das Hochwasser an deutschen Flüssen könnte die Versicherungsbranche nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch bis zu drei Milliarden Euro kosten. Der volkswirtschaftliche Schaden dürfte sich auf rund zwölf Milliarden Euro belaufen, teilte Fitch am Dienstag in Frankfurt mit. Davon müsse die Versicherungsbranche voraussichtlich 2,5 bis 3 Milliarden Euro tragen. Damit käme das Hochwasser die Versicherer teurer zu stehen als die Flut im Jahr 2002. Diese hatte der Branche rund 1,8 Milliarden Euro gekostet. Den Großteil der Belastungen erwartet Fitch bei den Versicherungen von Gebäuden, Hausrat und Autos.

ROUNDUP: Boeing rechnet mit weiter wachsender Flugzeugnachfrage

PARIS - Der Flugzeugbauer Boeing rechnet in den nächsten zwei Jahrzehnten mit einer stärker wachsenden Nachfrage nach neuen Fliegern. In den Jahren 2013 bis 2032 würden voraussichtlich mehr als 35.000 neue Verkehrsflugzeuge benötigt, teilte Boeing am Dienstag wenige Tage vor Beginn der Pariser Luftfahrtmesse mit. Das sind vier Prozent mehr als vor einem Jahr vorausgesagt. Während der Hersteller Mittelstreckenmaschinen wie den hauseigenen 737-MAX und dem Konkurrenzflieger Airbus A320neo eine glänzende Zukunft voraussagt, sieht er die Nachfrage nach ganz großen Jets wie der Boeing 747 und dem Airbus A380 schrumpfen. Insgesamt kommen die erwarteten 35.280 neuen Maschinen laut Boeing auf einen Wert von 4,8 Billionen US-Dollar (3,4 Billionen Euro).

Bastei Lübbe plant Börsengang

KÖLN - Der Publikumsverlag Bastei Lübbe wagt den Sprung auf das Börsenparkett. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft soll im Oktober dieses Jahres die Erstnotierung im Prime Standard der Frankfurter Börse folgen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Details zu den geplanten Erlösen des Börsengangs und zur angestrebten Preisspanne sollen erst im September bekannt gegeben werden. Mehrheitsaktionär werde nach dem Börsengang Verleger Stefan Lübbe sein.

ROUNDUP: Playstation 4 gegen Xbox One - Sony nimmt Verfolgung auf

LOS ANGELES - Sony hat auf der Spielemesse E3 in Los Angeles mit seiner neuen Playstation 4 die Verfolgung aufgenommen. Zuletzt hatte Microsoft den langjährigen Marktführer mit seiner Xbox 360 abgehängt, sie ist zumindest in den USA die meistverkaufte Konsole. Die Playstation 4 soll zum Weihnachtsgeschäft für 399 Euro in den Handel kommen, kündigte Sony nun an. Die Playstation 4 kostet damit 100 Euro weniger als die Xbox One, die Microsoft ab November für 499 Euro verkaufen will. In ersten Reaktionen schätzten Analysten den Preis für die Xbox One teilweise als zu hoch ein.

ROUNDUP: Thomas Cook will mit zusammengefassten Airlines Millionen sparen

FRANKFURT - Der deutsch-britische Reisekonzern Thomas Cook managt seine vier vormals getrennten Fluggesellschaften immer enger gemeinsam. "Ziel ist es, die Condor sowie die Thomas-Cook-Gesellschaften in Großbritannien, Belgien und Skandinavien wie eine einzige Fluggesellschaft zu führen", sagte Condor-Chef Ralf Teckentrup der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt. Er verantwortet den Umbau gemeinsam mit dem Gruppenchef der Thomas-Cook-Airlines, Christoph Debus. Unter anderem sollen Einkauf, Wartung, IT und Streckenplanung gemeinsam erledigt werden, kündigte der Condor-Chef an.

Lufthansa zählt im Mai mehr Fluggäste - Weniger Flüge, weniger Fracht

FRANKFURT - Die vielen Feiertage im Mai haben der Lufthansa trotz weniger Flügen mehr Passagiere beschert. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres stieg die Zahl der Fluggäste bei der Lufthansa und ihren Töchtern Germanwings, Swiss und Austrian Airlines um 0,8 Prozent auf 9,4 Millionen, wie Europas größte Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Zahl der Flüge schrumpfte um vier Prozent auf knapp 91.000. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent.

ROUNDUP: Metro-Großaktionär Haniel will Takkt-Anteil senken - Aktie auf Talfahrt

DUISBURG - Der Duisburger Familienkonzern Haniel will weiter Schulden abbauen: Der Verkauf von Aktien am Büroausstatter Takkt soll Millionen Euro in die klammen Kasse spülen. Die Ankündigung von Montagabend schickte die Papiere von Takkt auf Talfahrt. Im frühen Handel verlor die Aktie um mehr als zehn Prozent. Die Papiere des Büroausstatter waren damit klar schwächster Wert im SDax , der zeitgleich 0,63 Prozent verlor. Auch wenn mittelfristig der höhere Streubesitz bei Takkt laut Händlern positiv zu sehen ist, überwiegt jetzt die Sorge vor umfangreicher Platzierungen. Dies schrecke Käufer ab und belaste erst einmal den Kurs.

Weitere Meldungen:

- Profi-Ladendiebe plündern im Einzelhandel - Branche besorgt
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Hautkrebs

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/fbr

AXC0177 2013-06-11/15:20

ISIN: US0378331005, US38259P5089, US8520611000, US6092071058, US0970231058, JP3435000009, US5949181045, GB00B1VYCH82, DE0008232125, DE0007446007
© 2013 dpa-AFX
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

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