Zürich (ots) - Der grösste Schweizer Reisekonzern Kuoni will mit
der Eidgenossenschaft noch stärker ins Geschäft kommen. Wie
Recherchen der «Handelszeitung» zeigen, bewirbt sich die
Konzerntochter VFS Global um die Vergabe der Schweizer
Visa-Abwicklung in 28 neuen Ländern. Sprecher Peter Brun bestätigt,
Kuoni sei «in der engeren Auswahl». Gemäss Auskunft des
Aussendepartements wird der Zuschlagsentscheid «voraussichtlich bis
Ende Juni gefällt». Bislang haben Schweizer Botschaften in elf
Ländern die administrative Abwicklung der Visumsvergabe an einen
privaten Anbieter wie Kuoni ausgelagert. Kuoni ist mit einem
Marktanteil von über 50 Prozent der mit Abstand grösste Anbieter von
Visa-Diensten. VFS Global betreibt für 44 Regierungen insgesamt 875
Visa-Zentren. Im Gegensatz zum angestammten Reisegeschäft ist die
Dienstleistung hoch profitabel. Obwohl die Division letztes Jahr
weniger als 4 Prozent zum Konzernumsatz beitrug, erwirtschaftete sie
über zwei Drittel des Betriebsgewinns. Auch in den kommenden Jahren
dürfte das so bleiben. «Die Nachfrage nach Visa wird zunehmen, weil
es sich immer mehr Menschen leisten können, die Welt zu bereisen.
Ebenso steigt die Zahl der Länder, die die Abwicklung an private
Dienstleister auslagern. Bisher haben das erst etwa ein Viertel der
Länder getan. Es ist also unwahrscheinlich, dass das Visa-Geschäft in
den kommenden Jahren plötzlich stagniert», sagt Marco Strittmatter,
Analyst der Zürcher Kantonalbank. Das belegen auch die Zahlen aus dem
EDA. In den Schweizer Botschaften haben die Anträge global zwischen
2010 und 2012 um 20 Prozent auf 550 000 zugenommen. Im gleichen
Zeitraum sind die Anträge in Mumbai gar um 50 Prozent gestiegen, in
Peking um 200 Prozent.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Mehr Informationen erhalten Sie unter der Nummer 043 444 5 777
der Eidgenossenschaft noch stärker ins Geschäft kommen. Wie
Recherchen der «Handelszeitung» zeigen, bewirbt sich die
Konzerntochter VFS Global um die Vergabe der Schweizer
Visa-Abwicklung in 28 neuen Ländern. Sprecher Peter Brun bestätigt,
Kuoni sei «in der engeren Auswahl». Gemäss Auskunft des
Aussendepartements wird der Zuschlagsentscheid «voraussichtlich bis
Ende Juni gefällt». Bislang haben Schweizer Botschaften in elf
Ländern die administrative Abwicklung der Visumsvergabe an einen
privaten Anbieter wie Kuoni ausgelagert. Kuoni ist mit einem
Marktanteil von über 50 Prozent der mit Abstand grösste Anbieter von
Visa-Diensten. VFS Global betreibt für 44 Regierungen insgesamt 875
Visa-Zentren. Im Gegensatz zum angestammten Reisegeschäft ist die
Dienstleistung hoch profitabel. Obwohl die Division letztes Jahr
weniger als 4 Prozent zum Konzernumsatz beitrug, erwirtschaftete sie
über zwei Drittel des Betriebsgewinns. Auch in den kommenden Jahren
dürfte das so bleiben. «Die Nachfrage nach Visa wird zunehmen, weil
es sich immer mehr Menschen leisten können, die Welt zu bereisen.
Ebenso steigt die Zahl der Länder, die die Abwicklung an private
Dienstleister auslagern. Bisher haben das erst etwa ein Viertel der
Länder getan. Es ist also unwahrscheinlich, dass das Visa-Geschäft in
den kommenden Jahren plötzlich stagniert», sagt Marco Strittmatter,
Analyst der Zürcher Kantonalbank. Das belegen auch die Zahlen aus dem
EDA. In den Schweizer Botschaften haben die Anträge global zwischen
2010 und 2012 um 20 Prozent auf 550 000 zugenommen. Im gleichen
Zeitraum sind die Anträge in Mumbai gar um 50 Prozent gestiegen, in
Peking um 200 Prozent.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Mehr Informationen erhalten Sie unter der Nummer 043 444 5 777
© 2013 news aktuell-CH
