Der zunehmende Druck auf die 38-Tages-Linie (akt. bei 8.190 Punkten) hatte es bereits angedeutet: Gestern musste der DAX® das Rebreak der ultimativen Ausbruchsmarken in Form der alten Rekordstände aus den Jahren 2007 und 2000 bei 8.152/36 Punkten verkraften. Mehr denn je drohen die deutschen Standardwerte damit dem Beispiel des CDAX® bzw. des DAX®-Kursindex zu folgen. Bei beiden Indizes muss mittlerweile von einem Fehlausbruch über die Rekordstände ausgegangen werden. Vor diesem Hintergrund sollten Investoren die nächsten Unterstützungen in Form des Märzhochs (8.074 Punkte) bzw. des gestrigen Tagestiefs bei 7.968 Punkten im Auge behalten. Bei knapp 7.900 Punkten ist (bisher) zudem noch die Kurslücke von Ende April offengeblieben. Für einen kleinen Hoffnungsschimmer sorgt aber die Erholung im gestrigen Tagesverlauf, die dazu führt, dass der DAX® gestern nahezu auf Tageshoch aus dem Handel ging. Um aber die derzeit akuten "false break"-Gefahren zu bannen, ist nicht nur ein Schließen des gestrigen Abwärtsgaps (8.123 zu 8.110 Punkten), sondern vielmehr auch eine zeitnahe Rückeroberung der o. g. alten Ausbruchsmarken vonnöten.
DAX® (Daily)
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