Der Anlagen- und Maschinenbauer
Dürr übernimmt rückwirkend zum 1. Juni den insolventen
Umwelttechnikspezialisten Luft- und Thermotechnik Bayreuth (LTB).
Mit dem Kauf will der Konzern seine Umwelttechnik-Sparte stärken,
wie Dürr am Freitag mitteilte. Der Kaufpreis liege im höheren
einstelligen Millionen-Euro-Bereich, hieß es aus
Unternehmenskreisen. Dürr übernimmt lediglich die Vermögenswerte des
Bayreuther Unternehmens, jedoch nicht dessen Schulden. LTB
beschäftigt 120 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen
Geschäftsjahr einen Umsatz von 24 Millionen Euro. Das Kartellamt
muss der Übernahme noch zustimmen./ees/enl/kja
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.