Die Indizien verdichten sich, dass ThyssenKrupp das Werk in den USA verkaufen könnte. Der Konzern hat die Veröffentlichung der Geschäftszahlen, die für morgen geplant war, wegen der Verhandlungen verschoben. Lars Hettche vom Bankhaus Metzler geht von einer raschen Erfolgsmeldung aus.
Beim neuen Termin der Bilanzvorlage am 2. Dezember könnten dann die Auswirkungen eingearbeitet werden. "Das heißt, dass die USA rauskonsolidiert werden und das Werk in Brasilien wieder in den Konzern reingenommen werden kann", erklärt der Experte. Hettche bewertet den Verkauf auf der einen Seite als positiv. Schließlich entstehe dadurch Planungssicherheit. Auf der anderen Seite bleibe das eigentliche Problem bestehen. Und das heißt laut Hettche Brasilien. In Zukunft dürften noch erhebliche Gelder nach Brasilien fließen. Ob dadurch eine Kapitalerhöhung nötig wird und wie der Anleger mit der Aktie umgehen sollte, erfahren Sie im folgenden Interview.
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