Die Deutsche Bank hat das Kursziel für
Gerry Weber nach Quartalszahlen und einer Gewinnwarnung
von 40 auf 38 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen.
Die Bilanz für das zweite Quartal sei insgesamt enttäuschend
ausgefallen, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom
Montag. Der Markt habe aber offenbar noch schlechtere Zahlen
erwartet. Strukturell sei der Anlagehintergrund für den Modekonzern
weiterhin intakt, schließlich habe das Management die
mittelfristigen Ziele bestätigt. Er habe daher seine Schätzungen nur
leicht gesenkt, so der Experte./tav/gl
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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