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dpa-AFX
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dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom 17.06.2013 - 15.15 Uhr: BOEING, EADS, PORSCHE, VOLKSWAGEN AG, VOLKSWAGEN, HANNOVER RUECK, TALANX, KION, SIEMENS, EXXON, ABB

LE BOURGET/ROUNDUP: Airbus und Boeing mit Verkaufserfolgen zum Messeauftakt

LE BOURGET - Die Rivalen Airbus und Boeing glänzen zum Auftakt der Pariser Luftfahrtmesse in Le Bourget mit ersten Verkaufserfolgen. Die EADS-Tochter Airbus konnte zu Beginn der Messe einen Coup für ihren Riesenflieger A380 landen. Der Flugzeugfinanzierer Doric Asset Finance will 20 Exemplare des Großraumflugzeugs bestellen und unterzeichnete eine Absichtserklärung. Laut Preisliste hat die A380-Bestellung einen Gesamtwert von 8,1 Milliarden Dollar (gut 6 Milliarden Euro).

ROUNDUP: Katar steigt aus Porsche-Holding aus

DOHA - Der Staatsfonds des Scheichtums Katar steigt bei Porsche aus. Mit den Familieneigentümern der Porsche SE (PSE) habe sich der Fonds auf den Verkauf seines 10-Prozent-Anteils an der Holding geeinigt, teilte der Fonds am Montag in Doha mit. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Die Beteiligung an Volkswagen (VW) will das Emirat hingegen beibehalten. Der 17-Prozent-Anteil bleibe bestehen, hieß es in der Mitteilung. Katar bleibt somit drittgrößter Eigentümer von Europas größtem Autobauer nach der Porsche-Holding und dem Land Niedersachsen.

Hannover Rück-Mutter Talanx sieht Flutschäden bei weniger als 250 Millionen Euro

HANNOVER - Die Hannover Rück -Mutter Talanx ist relativ glimpflich bei den Hochwasserschäden davon gekommen. Nach ersten Schätzungen belaufe sich die Nettobelastung aus den Flutschäden in Deutschland und den Nachbarländern auf weniger als 250 Millionen Euro, teilte Talanx am Montag mit. Enthalten in der Summe seien dabei bereits die Schäden, die Hannover Rück zu schultern habe. Auf die Tochter kommen nach eigenen Angaben Schadenzahlungen in Höhe von 100 bis 200 Millionen Euro zu. Die Schäden liegen im bisherigen Jahresverlauf innerhalb des anteiligen Großschadenbudgets, hieß es weiter.

Hannover Rück bestätigt nach Flut Jahresprognose

HANNOVER - Der Rückversicherer Hannover Rück sieht trotz der vom Hochwasser verursachten Schäden seine Jahresprognose nicht in Gefahr. Nach ersten Schätzungen dürfte der Nettoschaden für Hannover Rück zwischen 100 und 200 Millionen Euro liegen, teilte der Konzern am Montag in Hannover mit. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen weiterhin von einem Konzerngewinn von rund 800 Millionen Euro aus.

Elan-Aktionäre erschweren Übernahme durch Royalty Pharma

DUBLIN - Die Aktionäre des irischen Biotech-Unternehmens Elan folgen dem eigenen Management in dessen Kampf gegen die Übernahme durch den Finanzinvestor Royalty Pharma. Am Montag stimmten sie unter anderem einem milliardenschweren Aktienrückkauf zu. Damit erschwerten sie eine Übernahme des eigenen Unternehmens. Elan hält das 6,7 Milliarden US-Dollar schwere Angebot für unzureichend.

IPO: Kion tritt Sorgen vor zu großem chinesischen Einfluss entgegen

FRANKFURT - Der Wiesbadener Gabelstaplerhersteller Kion will vor seinem anstehenden Börsengang die Sorgen vor einem zu großen Einfluss chinesischer Einzelaktionäre zerstreuen. Der Mehrheitsübernahme durch seinen chinesischen Großaktionär Weichai hat das Unternehmen daher einen Riegel vorgeschoben. Fünf Jahre habe sich der Staatskonzern dazu verpflichtet, seine Beteiligung nicht auf über 49,9 Prozent auszubauen, wie Kion am Montag bei einer Pressekonferenz in Frankfurt mitteilte. Im Zuge des Börsengangs erhöhen die Chinesen ihre Beteiligung von derzeit 25 auf zunächst 30 Prozent. Zudem haben sie in den nächsten sechs Monaten die Option, weitere 3,3 Prozent zu kaufen.

Siemens schließt Solarsparte - Kein Käufer gefunden

ERLANGEN - Der Elektrokonzern Siemens macht seine Solarsparte dicht. Betroffen sind rund 280 Mitarbeiter vor allem in Israel. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatts". Es habe sich angesichts der Krise der gesamten Solarbranche kein Investor gefunden. Der Konzern hatte vor gut einem halben Jahr seinen Ausstieg aus dem Geschäft angekündigt. Bei Siemens läuft ein milliardenschweres Sparprogramm, mit dem der Konzern bei der Profitabilität zur Konkurrenz aufschließen will.

ROUNDUP: ExxonMobil erwartet Wachstum beim Erdgas - Prognose bis 2040

HAMBURG - Der deutsche Energiebedarf wird nach einer Prognose des Konzerns ExxonMobil auch in 25 Jahren noch überwiegend durch die fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle gedeckt. Die Erneuerbaren Energien werden demnach bis 2040 zwar um 60 Prozent zunehmen, aber dennoch nur rund ein Viertel des Energieverbrauchs ausmachen, heißt es in der am Montag in Hamburg verbreiteten Studie. Insgesamt werde Deutschland bei schrumpfender Bevölkerung und höherer Energieeffizienz in Zukunft immer weniger Energie benötigen. Der Einsatz von Primärenergie gehe bis 2040 um rund ein Viertel zurück. Gegenwärtig werden ungefähr 40 Prozent der gesamten Energie benötigt, um Strom zu erzeugen.

Fünf Wochen nach Hogan-Rücktritt: ABB findet neuen Chef

ZÜRICH - ABB hat einen Nachfolger für den vor kurzem überraschend zurückgetretenen Konzernchef Joe Hogan gefunden. Das Vorstandsmitglied Ulrich Spiesshofer wurde vom Verwaltungsrat einstimmig zum neuen Vorstandschef ernannt. Er werde am 15.September antreten, teilte ABB am Montag mit. Hogan hatte am 10. Mai überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er wird noch für einige Monate als Berater des Verwaltungsrats beim Unternehmen bleiben. Spiesshofer ist seit 2005 Mitglied der ABB-Konzernleitung und wurde 2009 zum Leiter des Bereichs Industrieautomation und Antriebe berufen. Wer seine Nachfolge antritt, werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben./kja/zb

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/kja

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

AXC0164 2013-06-17/15:20

ISIN: US0970231058, NL0000235190, DE000PAH0038, DE0007664005, DE0007664039, DE0008402215, DE000TLX1005, DE000KGX8881, DE0007236101, US30231G1022, CH0012221716
© 2013 dpa-AFX
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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