Von Alex MacDonald
LONDON--Der Stahlkonzern ArcelorMittal will Wertpapiere und Anleihen zurückkaufen, um die im kommenden Jahr fällige Schuldenlast zu verringern. Das Unternehmen wolle damit das Fälligkeitsprofil verbessern und die Bruttoschulden senken. Zudem würden durch den Deal die Zinsen optimiert, teilte ArcelorMittal mit.
Zum Einen will der Konzern aus Luxemburg bis zu 500 Millionen Dollar an ausstehenden Wertpapieren aufkaufen, die am 15. April 2014 fällig werden und mit einem jährlichen Kupon von 6,5 Prozent ausgestattet sind. Der Stahlhersteller bietet 1.038,75 Dollar je 1.000-Dollar-Papier, das bis zum 28. Juni angedient wird. Nach Ablauf der Frist werde das Barangebot um 50 Dollar sinken.
Zum Anderen will ArcelorMittal bis zu 500 Millionen Euro - umgerechnet 667,1 Millionen Dollar - an Anleihen zurückkaufen, die am 7. November 2014 fällig werden und einen jährlichen Kupon von 4,625 Prozent haben. Hier zahlt der Konzern 1.045,75 Euro je 1.000-Euro-Anleihe, nannte aber keine Frist und keinen Preis für diejenigen, die ihre Bonds schnell andienen.
Zu Jahresanfang hatte ArcelorMittal mit einer Kapitalerhöhung 4,3 Milliarden Dollar eingesammelt, um die Schuldenlast zu verringern, unter der bereits die Kreditwürdigkeit gelitten hatte. Die großen Ratingagenturen hatten die Bonität des Konzerns auf Ramschniveau abgestuft. Bis Ende des Quartals soll die Verschuldung auf 17 Milliarden Dollar sinken, Ende Dezember waren es noch 21,8 Milliarden Dollar.
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June 17, 2013 12:43 ET (16:43 GMT)
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