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dpa-AFX
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dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom 18.06.2013 - 15.15 Uhr: BOEING, ADIDAS, KABEL DEUTSCHLAND, COMMERZBANK, SPRINT NEXTEL, DEUTSCHE BOERSE, RHEINMETALL, AXA

ROUNDUP: Boeing will langen Dreamliner bis 2018 bauen - Airbus mit Mega-Auftrag

LE BOURGET - Boeing setzt dem neuen Airbus A350 eine extra große Version seines "Dreamliners" entgegen. Nach kurzer und mittlerer Version der 787 "Dreamliner" soll die langgestreckte 787-10 erstmals im Jahr 2018 ausgeliefert werden, gab Boeing am Dienstag während der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris bekannt. Mit der Entscheidung reagiert Boeing auf den neuen Langstreckenflieger A350, dessen Standardversion eine ähnliche Größe hat. Rivale Airbus präsentierte gleichzeitig einen neuen Mega-Milliardenauftrag vom Billigflieger Easyjet . Dem US-Hersteller Boeing liegen nach eigenen Angaben bereits Bestellungen für 102 Exemplare des langen "Dreamliners" vor. Die Maschine soll Platz für 300 bis 330 Passagiere bieten.

Adidas peilt neuen Fußball-Rekord an

HERZOGENAURACH - Der Sportartikelkonzern Adidas will mit der Fußballweltmeisterschaft im Rücken im kommenden Jahr einen neuen Rekordumsatz mit Fußballprodukten schaffen. 2014 wolle Adidas mit dem Verkauf von Trikots, Schuhen und Bällen einen Umsatz von zwei Milliarden Euro erzielen, kündigte der Konzern am Dienstag in Herzogenaurach an. Die letzte Bestmarke stammt von der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. Der Konzern hatte damals 1,7 Milliarden Euro mit Fußballprodukten erzielt.

ROUNDUP/Kampf um Kabel Deutschland: Liberty Global gegen Vodafone

LONDON - Der amerikanische Kabelnetzbetreiber Liberty Global will Vodafone bei dessen erhoffter Übernahme von Kabel Deutschland einen Strich durch die Rechnung machen. Der zum Imperium des Murdoch-Rivalen John Malone gehörende Konzern habe einen "vorläufigen Vorschlag" eingereicht, teilten die Unterföhringer am Montagabend mit. Es bestehe zum jetzigen Zeitpunkt aber keine Gewissheit darüber, dass aus dem Vorschlag von Liberty Global eine Transaktion folgen werde. Auch sei nicht klar, wie die Bedingungen aussehen könnten. Zuvor hatte die "Financial Times" unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, die Amerikaner hätten ein unverbindliches Angebot von etwa 85 Euro je Kabel-Aktie vorgelegt. Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone bietet dem Vernehmen nach derzeit hingegen nur 81 bis 82 Euro je Anteilschein.

ROUNDUP/Kreise: Commerzbank will mehr als 5.000 Stellen streichen

FRANKFURT - Die teilverstaatlichte Commerzbank streicht offenbar mehr als 5.000 Stellen. Das Institut und der Betriebsrat hätten sich nach monatelangen Verhandlungen nun auf den Umfang der Einschnitte geeinigt, hieß es am Dienstag in Unternehmenskreisen, die damit einen Bericht des "Handelsblatts" bestätigten. Die Bank wollte die Informationen nicht kommentieren. Ende März hatte die zweitgrößte deutsche Bank noch rund 54.000 Voll- und Teilzeitbeschäftigte. Noch fehlt den Kreisen zufolge die endgültige Unterschrift des Betriebsrats. Dieser wolle am Dienstag und Mittwoch über das Sparprogramm beraten und abstimmen. Eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi bezeichnete die genannte Zahl und die dahinter stehende Strategie als nicht nachvollziehbar. Ausführlich wolle sich Verdi nach der Sitzung des Gesamtbetriebsrats am Mittwoch äußern.

ROUNDUP: Europäische Autobranche muss weiteren Tiefschlag einstecken

BRÜSSEL - Nach einem Hoffnungsschimmer im April hat die europäische Autobranche im Mai schon wieder einen Rückschlag erlitten. Mit rund 1,04 Millionen Autos seien in der Europäischen Union 5,9 Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte der Branchenverband ACEA am Dienstag mit. Das ist der niedrigste Stand für diesen Monat seit 1993. Damals waren weniger als eine Million Autos zugelassen worden. Im April dieses Jahres war es vor allem wegen mehr Verkaufstagen als im Vorjahr zu einem leichten Zuwachs gekommen.

Sprint will Dish-Offerte für Clearwire gerichtlich stoppen

BELLEVUE - Der amerikanische Mobilfunker Sprint Nextel zieht im Ringen um die Komplettübernahme seiner Konzerntochter Clearwire alle Register. Um die höhere Konkurrenzofferte des Satelliten-TV-Anbieters Dish zu stoppen, zieht er im Bundesstaat Delaware vor Gericht. Der Vorwurf lautet, die Dish-Offerte beschneide die Rechte der bisherigen Großaktionäre, wie aus der Mitteilung vom Montagabend hervorgeht. Zuvor hatte Clearwire seinen Aktionären das Dish-Angebot zur Annahme empfohlen, und damit geraten, das niedrigere Kaufangebot des Mehrheitseigners Sprint Nextel auszuschlagen. Dish bietet mit 4,40 US-Dollar je Clearwire-Aktie mittlerweile einen Dollar mehr als Sprint. Zudem will Dish in einem zweiten Bieterkampf auch Sprint selbst übernehmen.

Royalty Pharma zieht sich bei Übernahmekampf um Elan zurück

DUBLIN/NEW YORK - Der US-Investor Royalty Pharma gibt sich im Übernahmekampf um das irische Biotechunternehmen Elan vorerst geschlagen. Nach der Entscheidung der Elan-Anteilseigner für einen Aktienrückkauf habe man sich nun entschlossen, die Übernahme nicht mehr weiter zu verfolgen, teilte Royalty Pharma am Dienstag in New York mit. Damit hat Elan den unerwünschen Käufer erst einmal abgeschüttelt und der monatelange Übernahmekampf ein vorläufiges Ende. Im Februar hatte Royalty Pharma das erste Angebot für Elan vorgelegt. Nach einer Erhöhung boten sie zuletzt 6,7 Milliarden US-Dollar für die Iren.

Deutsche Börse reduziert Stellenabbau

FRANKFURT - Die Deutsche Börse will im Zuge ihres Sparprogramms weniger Stellen streichen als ursprünglich geplant. Bis 2016 sollten 140 Arbeitsplätze wegfallen, sagte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer am Dienstag bei einer Investorenveranstaltung in Frankfurt. Zu Jahresbeginn hatte das Unternehmen noch 250 von 3.500 Stellen zur Disposition gestellt. Geplant ist nun, den Arbeitsplatzabbau über freiwilliges Ausscheiden der Mitarbeiter zu erreichen. Allein bei Führungskräften sollen 50 Stellen wegfallen.

Rheinmetall erhält Auftrag für Leopard-2-Teile aus 'arabischem Raum'

DÜSSELDORF - Rheinmetall hat einen Großauftrag für die Lieferung von Panzerteilen für den Kampfpanzer "Leopard 2" erhalten. Der Auftrag habe ein Volumen von 475 Millionen Euro und komme von einem "Kunden im arabischen Raum", teilte der Rüstungskonzern und Autozulieferer am Dienstag in Düsseldorf mit. Die Lieferungen sollen von 2015 bis 2018 erfolgen. Der Auftrag umfasse unter anderem die kompletten Waffenanlagen für mehr als 60 Kampfpanzer des Typs "Leopard 2A7", hieß es. Zudem sind Fahrgestelle und Waffenanlagen für über 20 Panzerhaubitzen Teil des Auftrags.

ROUNDUP: Versicherungskonzern Axa will Kreditvergabe massiv ausweiten

PARIS - Europas zweitgrößter Versicherer Axa will sein Kreditgeschäft angesichts immer schmalerer Renditen in der Kapitalanlage massiv ausbauen. Der französische Konzern plant, in den kommenden fünf Jahren rund zehn Milliarden Euro zur Finanzierung langfristiger Infrastrukturprojekte zu verleihen, wie der Konzern am Dienstag in Paris mitteilte. Zuvor hatte bereits die "Financial Times" (Dienstagausgabe) über die Pläne berichtet. Investmentchef Laurent Clamagirand sagte, Infrastruktur-Finanzierungen passten zur langfristigen Ausrichtung der Anlagepolitik des Konzerns. Die Immobiliensparte von Axa soll das Management des Programms übernehmen.

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/kja

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

AXC0188 2013-06-18/15:20

ISIN: US0970231058, DE000A1EWWW0, DE000KD88880, DE000CBK1001, US8520611000, DE0005810055, DE0007030009, FR0000120628
© 2013 dpa-AFX
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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