Düsseldorf (ots) - Der künftige Vorstandschef der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, will auch Innovationsvorstand des Bonner Konzerns werden. "Diese Aufgabe werde ich übernehmen", sagte Höttges im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe), das er gemeinsam mit dem scheidenden Vorstandschef René Obermann gab. "Für die Telekom und für mich persönlich sind Innovationen fundamental wichtig", sagte Höttges. Auch Obermann führt das Ressort parallel.
Höttges erwartet eine Fusionswelle in Europa. Auf die Frage, wo die Telekom in zehn Jahren stehe, sagte er: "Wir haben einige gigantische Internetkonzerne aus den USA, wir haben nur noch wenige Techniklieferanten - um da gegenzuhalten, wird es in Europa noch große Zusammenschlüsse geben müssen. Und weil unser Börsenwert sich deutlich besser entwickelt hat als der unserer Wettbewerber, sind wir gut aufgestellt."
René Obermann erklärte, er wolle nicht Aufsichtsrats-Chef der Telekom werden. "Darüber dachte ich noch nie nach. Ich bleibe der Telekom als Aktionär verbunden. Ansonsten bin ich die nächsten zehn bis 20 Jahre Unternehmer und Manager", sagte der scheidende Telekom-Chef. Bekanntlich wird der 50-jährige im Januar Vorstandschef der holländischen Ziggo.
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Höttges erwartet eine Fusionswelle in Europa. Auf die Frage, wo die Telekom in zehn Jahren stehe, sagte er: "Wir haben einige gigantische Internetkonzerne aus den USA, wir haben nur noch wenige Techniklieferanten - um da gegenzuhalten, wird es in Europa noch große Zusammenschlüsse geben müssen. Und weil unser Börsenwert sich deutlich besser entwickelt hat als der unserer Wettbewerber, sind wir gut aufgestellt."
René Obermann erklärte, er wolle nicht Aufsichtsrats-Chef der Telekom werden. "Darüber dachte ich noch nie nach. Ich bleibe der Telekom als Aktionär verbunden. Ansonsten bin ich die nächsten zehn bis 20 Jahre Unternehmer und Manager", sagte der scheidende Telekom-Chef. Bekanntlich wird der 50-jährige im Januar Vorstandschef der holländischen Ziggo.
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