Zürich - Den Schnappschuss am Strand ins Internet hochgeladen, die Eltern über das heile Ankommen per E-Mail informiert und der Freundin über Videotelefonie einen Eindruck des Hotelzimmers vermittelt: Das böse Erwachen kommt, wenn nach den Ferien die Handyrechnung eintrifft. Ohne Zusatzoptionen schnellen die Kosten für das Surfen im Ausland im Nu in die Höhe. comparis.ch zeigt, mit welchen Anbietern und mit welchen Optionen Touristen im Ausland günstig surfen können.
Mit dem Smartphone im Ausland zu surfen, kann ganz schön ins Geld gehen – und sogar noch teurer werden als die Ferien selber. Ein Beispiel: Wer bei Sunrise mit einem Zero-Abo und der Surf-Option in der Schweiz 250 MB Daten überträgt, zahlt dafür 7.50 Franken. Tut er dasselbe im Ausland, steigen die Kosten auf 3840 Franken. Das sind 500 Mal mehr – nur weil der Handynutzer ein paar Reisestunden von zu Hause entfernt am Strand liegt.
Vorsicht bei Datenübertragung
Dass das Telefonieren im Ausland teuer ist, daran hat man sich gewöhnt. Noch deutlicher sind die Unterschiede zwischen der Nutzung in und ausserhalb der Schweiz beim mobilen Internet. Die Kosten müssen dennoch nicht unbegrenzt hoch sein. Zumindest Swisscom hat Angebote, mit denen die Ausgaben nicht aus dem Ruder laufen. Ein Vergleich von comparis.ch der jeweils günstigsten Datentarife, die Abo-Kunden im europäischen Ausland nutzen können, zeigt: Bei der Swisscom können sich inzwischen auch Normalsterbliche mobiles Internet im Ausland leisten. Weitaus teurer sind dagegen die Konkurrenten.
