Griechenland hat die Eurokrise geprägt. Was gab es nicht für Eil-, Not- und Nachtsitzungen, um das Land vor der Pleite zu bewahren. Und da waren noch die vielen Meldungen über die Rettung Griechenlands. Man habe das hellenische Land vor dem Schlimmsten bewahrt, hieß es oft. Die Euroretter lobten sich selbst. Man habe Großartiges geleistet, sagte man, und klopfte sich auf die eigenen Schultern. Und nun braucht Griechenland erneut Milliarden.
Die Sache mit Griechenland ist nicht leicht zu verstehen. Wurde das Land in der Vergangenheit gerettet? Wenn ja, warum braucht das Land erneut zehn Milliarden Euro? Oder es wurde in der Vergangenheit nicht gerettet, dann stellt sich die Frage: Welche Rettung haben die Euroretter dann gefeiert?
Bei einem kaputten Auto ist das Sachverhalt deutlich einfacher. Läuft das Auto nach der Reparatur, dann ist es wieder funktionstüchtig (gerettet). Läuft das Auto nicht, dann ist es noch kaputt und es muss weiter getüftelt werden. ...
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