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dpa-AFX
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dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom 19.06.2013 - 15.15 Uhr: BOEING, GENERAL ELECTRIC, KABEL DEUTSCHLAND, SPRINT NEXTEL, THYSSENKRUPP, DEUTSCHE TELEKOM, ALCATEL-LUCENT, FEDEX, DEUTSCHE POST, H&M

LE BOURGET/ROUNDUP: Großaufträge für Airbus und Boeing - 737-MAX kommt früher

LE BOURGET - Auftragssegen während der Flugmesse in Le Bourget bei Paris: Die Flugzeugbauer Airbus und Boeing übertrumpften sich am Mittwoch mit Milliardenaufträgen. Auch Triebwerksbauer General Electric freut sich über dicke Auftragsbücher. Der Flugzeugfinanzierer CIT Aerospace bestellte bei Boeing 30 Exemplare der 737-MAX-8, wie beide Unternehmen mitteilten. Laut Preisliste wären das 3,0 Milliarden US-Dollar (2,2 Milliarden Euro). Allerdings sind deutliche Rabatte in der Branche üblich.

ROUNDUP/Kreise: Vodafone stockt Kabel-Offerte auf - Liegt gleichauf mit Liberty

LONDON - Der Mobilfunker Vodafone will sich Kreisen zufolge bei der angepeilten Übernahme von Kabel Deutschland nicht von dem US-Kabelnetzbetreiber Liberty Global ausstechen lassen. Nachdem die Amerikaner Kabel Deutschland einen "vorläufigen Vorschlag" unterbreitet haben, soll Vodafone sein Angebot nun auf etwa 7,5 Milliarden Euro erhöht haben, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend unter Berufung auf eingeweihte Personen berichtet. Demnach hätte das britische Unternehmen seine Offerte von 80 bis 82 Euro auf knapp 85 Euro je Aktie aufgestockt. Vodafone würde mit seinem erhöhten Angebot mit dem US-Konzern gleichziehen: Laut der "Financial Times" bieten die Amerikaner ebenfalls 85 Euro.

Dish gibt im Übernahmekampf um Mobilfunker Sprint auf - Jetzt Clearwire im Fokus

ENGLEWOOD - Der amerikanische Satelliten-TV-Anbieter Dish zieht sich aus dem Übernahmegefecht um den Mobilfunker Sprint Nextel zurück. Bis zum von Sprint gesetzten Fristende am 18. Juni werde Dish kein weiteres Angebot vorlegen, teilte der in Englewood (Bundesstaat Colorado) beheimatete Anbieter von Satellitenfernsehen am Dienstagabend mit. "Wir werden unsere Optionen hinsichtlich Sprint abwägen und uns auf die Offerte für Clearwire konzentrieren." Damit macht Dish den Weg frei für die Übernahme des drittgrößten US-Mobilfunkers durch die japanische Softbank. Zudem sind damit auch Gerüchte vom Tisch, wonach Softbank im Falle eines Scheiterns bei Sprint ein Auge auf T-Mobile USA werfen könnte.

ROUNDUP/IPO: Deutsche Annington geht Anfang Juli an die Börse

BOCHUM - Das Bochumer Immobilienunternehmen Deutsche Annington geht Anfang Juli an die Börse. Die Erstnotiz an der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 3. Juli vorgesehen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Angeboten werden bis zu 57 Millionen Aktien, gut ein Viertel der Gesellschaft. Investoren können die Papiere vom 20. Juni bis 2. Juli zum Stückpreis zwischen 18 und 21 Euro zeichnen. Der Gesamterlös wird sich in der Mitte der Preisspanne auf gut 1,1 Milliarden Euro belaufen. Damit würde die Deutsche Annington auf einen Börsenwert von 4,3 Milliarden Euro kommen und sogleich zu einem Kandidaten für den MDax werden.

IPO/ROUNDUP: Springer Science geht erneut an Finanzinvestor - Kein Börsengang

BERLIN - Der Wissenschaftsverlag Springer Science+Business Media geht nach zähen Verhandlungen nun doch erneut an einen Finanzinvestor. Die britische Beteiligungsgesellschaft BC Partners greift nach der zwischenzeitlichen Ankündigung eines Börsengangs des renommierten Fachverlags schließlich doch noch für rund 3,3 Milliarden Euro zu, wie die beteiligten Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Verkäufer sind der schwedische Finanzinvestor EQT sowie der singapurische Staatsfonds GIC.

ROUNDUP: ThyssenKrupp drohen neue Belastungen aus verkauftem Edelstahlgeschäft

ESSEN - Der angeschlagene Industriekonzern ThyssenKrupp kommt nicht zur Ruhe. Während das Unternehmen weiter über den Verkauf seiner Stahlwerke in Übersee verhandelt, könnten neue Belastungen aus einer längst geschlossen geglaubten Problemstelle drohen. Am Mittwoch meldete das "Manager-Magazin" (Ausgabe 21. Juni) vorab, dass der Konzern womöglich weitere Abschreibungen auf das eigentlich zum Jahreswechsel verkaufte Edelstahlgeschäft vornehmen muss. Der finnische Käufer Outokumpu dränge angesichts anhaltender Verluste darauf, dass ThyssenKrupp auf einen Teil eines gewährten Kredits von 1,25 Milliarden Euro verzichtet, berichtete das Magazin ohne Angabe von Quellen.

ROUNDUP: Künftiger Telekom-Chef rudert bei Tempo-Bremse zurück

DÜSSELDORF/BONN - Im Streit um die Tempo-Bremse beim Festnetz-Internet rudert die Deutsche Telekom weiter zurück. Der künftige Konzernchef Timotheus Höttges versprach in einem Interview, die kürzlich festgelegten Daten-Obergrenzen in den Tarifen anzuheben, wenn Durchschnittsnutzer sie überschritten. "Wenn die neuen Regeln ab 2016 in Kraft treten, schauen wir uns genau an, welche Kunden was wollen und nutzen", sagte Höttges der "Rheinischen Post" (Mittwoch). "Wenn der Durchschnittsnutzer dann wegen des Videobooms viel mehr Datenvolumen benötigt als aktuell, wird das Inklusiv-Volumen eben erhöht."

Alcatel-Lucent: Neuer Chef will mit Befreiungsschlag Krise bewältigen

PARIS - Der angeschlagene Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent will sich mit einem erneuten Kraftakt aus der Krise befreien. Der seit April amtierende neue Chef Michel Combes plant, für rund 1 Milliarde Euro Unternehmensteile zu verkaufen und die Kosten ebenfalls um 1 Milliarde Euro zu senken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Künftig soll der Schwerpunkt des Geschäfts zudem auf dem schnellen Breitband-Internet liegen. "Wir wollen unsere Ausgaben für alte Technologien senken, um die Entwicklung neuer Technologien zu befeuern," sagte Combes. Damit seien im Mobilfunk die LTE-Technik und die Glasfaser im Festnetz gemeint. Alcatel steht unter hohem Wettbewerbsdruck und schreibt tiefrote Zahlen.

Fedex übertrifft Erwartungen

MEMPHIS - Der US-Paketdienst Fedex hat im vierten Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. Wie der Konkurrent der Deutschen Post am Mittwoch in Memphis mitteilte, erhöhte sich der bereinigte Gewinn in dem Ende Mai auslaufenden Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 634 auf 679 Millionen US-Dollar. Je Aktie ergab sich ein Betrag von 2,13 Dollar, was mehr war als die am Markt im Schnitt erwarteten 1,95 Dollar.

Hennes & Mauritz wegen Konjunkturschwäche und Wechselkursen weiter unter Druck

STOCKHOLM - Der schwedische Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) leidet weiter unter der schwachen Kauflaune in Europa. Im zweiten Geschäftsquartal bis Ende Mai rutschte der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp elf Prozent auf 4,7 Milliarden Schwedische Kronen (538 Mio Euro) ab, wie die Schweden am Mittwoch in Stockholm mitteilten. Das war weniger, als Analysten erwartet hatten.

Weitere Meldungen:

- LE BOURGET: Boeing beschleunigt Entwicklung der 737-MAX
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- LE BOURGET: Großauftrag für Airbus aus Sri Lanka - A350 und A330 bestellt
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- ROUNDUP: Deutsche-Bank-Co-Chef Fitschen für europäische Einlagensicherung
- Barmer GEK fordert Kurswechsel bei Gesundheit
- Deutsche Post DHL will bei Paketen schneller werden
- ROUNDUP: Solarbranche uneins über Strafzölle auf chinesische Billig-Module
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- ROUNDUP: Google fordert offiziell mehr Transparenz bei Geheimdienst-Anfragen
- ADAC und Post können Fernbusgeschäft starten
- Shoppingseite Fab sammelt 150 Millionen Dollar ein
- Merck prüft Rechtsmittel gegen EU-Bußgeld
- ROUNDUP: Milliardenklage gegen Porsche-Holding wechselt nach Hannover
- ROUNDUP: Huawei dementiert Pläne zur Übernahme von Nokia
- Düsseldorfer Flughafen will deutlich mehr Flüge beantragen
- EU-Kommission straft Pharmakonzerne mit Bußgeld - Merck auch dabei
- Car2Go: Daimler weist Kritik an Öko-Bilanz zurück
- Chinesische Wanda Gruppe investiert 1,2 Milliarden in England
- ROUNDUP/Chrysler lenkt ein: Millionen Jeeps sollen in die Werkstätten
- Alpine Bau GmbH meldet Insolvenz an - Antrag beim Handelsgericht eingereicht
- Deutsche Bank legt 'Slumlord'-Rechtsstreit mit Stadt Los Angeles bei
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- 'HB': Verkauf der Deutsche-Bank-Tochter BHF zieht sich weiter hin

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/fbr

AXC0163 2013-06-19/15:20

ISIN: US0970231058, US3696041033, DE000KD88880, US8520611000, DE0007500001, DE0005557508, FR0000130007, US31428X1063, DE0005552004, SE0000106270
© 2013 dpa-AFX
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

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