Die Gewerkschaft Verdi hat den geplanten
Stellenabbau bei der Commerzbank
Management und Betriebsrat verhandelten allerdings nur für die Commerzbank AG Inland. Eine Commerzbank-Sprecherin wollte die Zahlen zunächst nicht kommentieren. Ende März hatte die zweitgrößte deutsche Bank noch rund 54 000 Beschäftigte. Zu Jahresbeginn hatte das Institut den Abbau von 4000 bis 6000 Vollzeitstellen angekündigt.
Nach Verdi-Angaben erzielte der Gesamtbetriebsrat in den Verhandlungen Verbesserungen gegenüber den ursprünglichen Plänen des Managements. Der Stellenabbau wird Verdi zufolge durch Altersteilzeit, Vorruhestandsregelungen und Abfindungen abgefedert.
Details etwa zum Umfang der Jobkürzungen in einzelnen Bereichen waren zunächst weiter unklar. Fest steht, dass ein großer Teil der Einschnitte das seit langem schwächelnde Privatkundengeschäft betrifft. Die Commerzbank hatte im Februar angekündigt, allein in dieser Sparte 1800 Vollzeitstellen abbauen zu wollen. Bekannt ist auch, dass etwa 500 Vollzeitstellen bei der früheren Eurohypo wegfallen - jener Problemtochter, die auf Druck der EU größtenteils abgewickelt wird./mar/DP/she
ISIN DE000CBK1001
AXC0173 2013-06-19/15:41
