Von Madeleine Nissen
Die Commerzbank hat den Abbau von 5.200 Stellen im Konzern bestätigt. Von den Kürzungen sind in Deutschland 3.900 Vollzeitstellen betroffen, von denen rund 1.800 das Privatkundengeschäft betreffen. Auf betriebsbedingte Kündigungen will sie bis 2016 verzichten, wie Personalvorstand Ulrich Sieber sagte. Per Ende März hatte die zweitgrößte Bank des Landes noch 45.000 Vollzeitstellen.
Möglichst viele Mitarbeiter, deren Positionen wegfallen, sollen in eine neue Tätigkeit vermittelt werden. Dazu werden neben der internen Jobbörse auch Vermittlungsstellen eingerichtet. Diese geben eine Übersicht der bankweit zu besetzenden Stellen.
Die Bank baut derzeit ihr Filialgeschäft um. Sie will mit einer schlankeren Aufstellung effizienter arbeiten. Die Zahl der Filialen soll mit rund 1.200 stabil bleiben. Allerdings braucht nicht mehr jede Niederlassung die komplette Personalstärke.
Dow Jones hatte bereits über den Abbau in dieser Größenordnung berichtet. Die Bank bestätigte auch die Pläne, in erfolgreichen Bereichen rund 1.000 neue Stellen zu schaffen. Die genaue Anzahl hängt davon ab, inwieweit strategische Ziele erreicht werden. Der Betriebsrat hat den Plänen zugestimmt.
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June 19, 2013 11:14 ET (15:14 GMT)
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