DEUTSCHE BANK - Nach einer monatelangen Hängepartie zeichnet sich beim Verkauf der BHF-Bank eine Entscheidung ab: Die Finanzaufsicht BaFin hat nun 60 Tage Zeit, um den geplanten Erwerb der Deutsche-Bank-Tochter durch ein Konsortium um die Finanzholding RHJI zu beurteilen. Diese offizielle Frist beginne, sobald die Käufer alle erforderlichen Unterlagen eingereicht haben. Dies sei nun offenbar der Fall, heißt es unter Berufung auf Finanzkreise. (Welt S. 14)
DEUTSCHE BANK - Die frühere Führungsriege der Deutschen Bank rechnet mit einer Anklage wegen versuchten Prozessbetrugs. Die zuständige Oberstaatsanwältin in München sei offenbar "wild entschlossen" zu diesem Schritt, heißt es in Verteidigerkreisen. (FAZ S. 21)
DEUTSCHE BANK - Jörg Asmussen, Direktor der Europäischen Zentralbank EZB, hinterfragt die Risikovorsorge der Deutschen Bank für juristische Auseinandersetzungen. Die Rückstellungen in Höhe von 4 Milliarden Euro seien möglicherweise nicht ausreichend, sagte er. (Handelsblatt S. 28)
SIEMENS - Der Technologiekonzern Siemens trennt sich vorzeitig von seinem Rechtsvorstand Peter Solmssen. Die Entscheidung solle an kommenden Mittwoch im Aufsichtsrat diskutiert werden, heißt es unter Berufung auf Konzernkreise. (FAZ S. 24/Süddeutsche Zeitung S. 20)
DEUTSCHE TELEKOM - Die Deutsche Telekom plant, Leiharbeiter, die seit mehr als einem Jahr im Konzern beschäftigt sind, loszuwerden - und das möglichst schnell. Bis Jahresende sollen demnach so viele dieser Beschäftigungsverhältnisse wie möglich beendet werden. Aus dem internen Mitarbeiterverzeichnis von T-Systems geht hervor, dass allein in dieser Sparte mehr als 1.000 Leiharbeiter für den Telekommunikationsriesen arbeiten. (Welt S. 12)
KADEWE - Die Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes (AA) in Berlin erhalten bei Einkäufen im Kaufhaus KaDeWe pauschale Rabatte von 10 Prozent. Auch das Berliner Kaufhaus Lafayette gewährt den Diplomaten im Rahmen von sogenannten VIP-Karten pauschale Preisnachlässe in gleicher Höhe. Dies bestätigten das AA und die beiden Kaufhäuser. (Welt S. 11)
LENOVO - Der chinesische PC-Hersteller Lenovo steigt ins Smartphone-Business in Deutschland ein. "Im nächsten Geschäftsjahr gehen wir hierzulande an den Start", sagte Deutschland-Chef Stefan Engel in einem Interview. Lenovo ist in den vergangenen Jahren zum drittgrößten Anbieter der internetfähigen Mobiltelefone weltweit aufgestiegen. Dabei verkauft der Konzern die Geräte bisher nur im Heimatmarkt China und in einigen Schwellenländern wie Indonesien oder Russland. (Handelsblatt S. 16)
AMAZON - Im Konflikt um einen Tarifvertrag erhöht Ver.di den Druck auf Amazon: Für den heutigen Montag hat die Gewerkschaft neue Streiks in den Versandzentren in Bad Hersfeld und Leipzig angekündigt. Der US-Logistikspezialist Dave Clark leitet als Amazons "Vice President Worldwide Operations and Customer Service" die globale Logistik-Expansion des Versandriesen aus Seattle. Er ist auch für die deutschen Versandzentren zuständig - und lehnt alle formellen Gespräche mit Ver.di über einen Tarifvertrag ab. (Welt S. 14)
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November 25, 2013 00:51 ET (05:51 GMT)
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